Verzahnungsmaschinen Klingelnberg übernimmt Höfler Maschinenbau
Der Verzahnungsmaschinen-Hersteller Klingelnberg GmbH, deutsche Tochter der Schweizer Klingelnberg AG, will die Aktivitäten der Höfler Maschinenbau GmbH von der NDW Draht und Stahl GmbH übernehmen. Die maßgeblichen Verträge hierzu wurden am 11. Juli 2012 unterzeichnet.
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Die Höfler Maschinenbau GmbH ist ein traditionsreicher Hersteller von Zahnradschleif- und Zahnradfräsmaschinen. Diese Maschinen werden eingesetzt für die Herstellung hochgenauer Zahnräder für Getriebe im Transportwesen, Schiffsbau, Bergbau, allgemeinen Maschinen- und Werkzeugmaschinenbau sowie im Bereich der regenerativen Energiegewinnung (zum Beispiel bei Windkraftanlagen). Im Geschäftsjahr 2011 setzte die Höfler Maschinenbau GmbH mit rund 300 Mitarbeitern 83 Mio. Euro um.
Zukauf ergänzt Produktpalette im Bereich Zahnradschleif- und Zahnradfräsmaschinen
Die Klingelnberg-Gruppe entwickelt und baut Maschinen für die Fertigung von spiralverzahnten Kegelrädern, von Messgeräten für rotationssymmetrische Objekte aller Art sowie die Fertigung hochpräziser Getriebekomponenten im Kundenauftrag. Mit knapp 1000 Mitarbeitern erwirtschaftete die Klingelnberg-Gruppe einen Umsatz von rund 200 Mio. Euro.
„Höfler Maschinenbau ergänzt die Produktpalette der Klingelnberg Gruppe im Bereich Zahnradschleif- und Zahnradfräsmaschinen, sowohl in den Anwendungsbereichen als auch den bedienten Industriesektoren, hervorragend“ sagt Jan Klingelnberg, CEO der Klingelnberg Gruppe, „Die installierte Basis von über 1.550 Maschinen weltweit bezeugt einen erstklassigen Kundenstamm. Gemeinsam mit Höfler Maschinenbau kommt die Klingelnberg Gruppe ihrem Ziel, alle Technologien der Verzahnung aus einer Hand anzubieten, einen großen Schritt näher“.
Kauf erfolgt im Rahmen eines Asset Deals
Die Gesellschafter der NDW-Gruppe führen aus: “Wir geben die Höfler Maschinenbau in sehr kompetente Hände, die das Unternehmen am Standort Ettlingen erfolgreich weiterentwickeln werden. Die Veräußerung erlaubt uns eine stärkere Fokussierung auf unser Kerngeschäft.“
Der Kauf erfolgt im Rahmen eines Asset Deals und umfasst die Tochtergesellschaften in den USA und China. Er soll per 31. Juli 2012 vollzogen werden. Sämtliche Mitarbeiter werden übernommen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.
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