Finanzspritze für Leo & Co. Panzerhersteller KNDS will in Deutschland investieren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS will für eine Ausweitung der Produktion kräftig in Deutschland investieren, wie jetzt bekannt wurde.

KNDS ist als deutsch-französischer Panzerhersteller weltweit bekannt. Aus seinen Fertigungshallen rollen die Panzerhaubitze 2000 (im Bild, mit langem Rohr) und der noch bekanntere Kampfpanzer Leopard 2. KNDS will nun in Deutschland kräftig investieren ...(Bild:  KNDS)
KNDS ist als deutsch-französischer Panzerhersteller weltweit bekannt. Aus seinen Fertigungshallen rollen die Panzerhaubitze 2000 (im Bild, mit langem Rohr) und der noch bekanntere Kampfpanzer Leopard 2. KNDS will nun in Deutschland kräftig investieren ...
(Bild: KNDS)

In den vergangenen drei Jahren ist die Fertigungskapazität des deutsch-französischen Panzerspezialisten KNDS bereits verdreifacht worden. Das sagte jedenfalls der KNDS-Geschäftsführer Jean-Paul Alary vor dem Beginn der Sicherheitskonferenz in München. Er nannte dabei geplante Investitionen im Umfang von über einer Milliarde Euro. Alary bekräftigte auch Pläne für einen Börsengang noch in diesem Jahr. Der Zeitpunkt hänge aber auch von den Marktbedingungen ab. Geplant sei dann eine Doppelnotierung in Paris und Frankfurt.

KNDS fokussiert sich auf Freunde und Europa

KNDS ist Hersteller von Waffensystemen wie dem weltweit bekannten Kampfpanzer Leopard 2 und der nicht weniger populären Panzerhaubitze 2000. Das Unternehmen entstand durch die Fusion von Krauss-Maffei-Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter. Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei-Wegmann und der französischen Regierung. Alary sagte übrigens auch noch, dass KNDS ein auf Landsysteme spezialisiertes Unternehmen bleiben wird und auf die souveräne Versorgung der Streitkräfte europäischer Verbündeter und Partner den Fokus legt. Derzeit nutzen übrigens 24 europäische Streitkräfte Waffensysteme aus der Schmiede von KNDS.

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