Ziel gesetzt! Knorr-Bremse glaubt an weiteres Wachstum

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Lkw- und Bahntechnikhersteller Knorr-Bremse strebt für 2025 weiteres Wachstum an. Das Unternehmen sei gut in das neue Jahr gestartet, sagte Konzernchef Marc Llistosella.

Nicht allen Unternehmen geht es schlecht, wie die Zahlen von Knorr-Bremse belegen ...(Bild:  Knorr-Bremse)
Nicht allen Unternehmen geht es schlecht, wie die Zahlen von Knorr-Bremse belegen ...
(Bild: Knorr-Bremse)

Knorr-Bremse kann auf ein volles Auftragsbuch bauen, das 2024 mit knapp 7,2 Milliarden Euro einen Rekordstand erreichte, wie es weiter heißt. Vor allem in der Bahntechnik brummte das Neugeschäft. Schwieriger zeige sich aber das Nutzfahrzeuggeschäft. In diesem Jahr soll der Umsatz konzernweit 8,1 bis 8,4 Milliarden Euro erreichen, wie das Münchener Unternehmen jetzt mitteilte. Die bereinigte Marge auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sieht das Management in diesem Jahr bei 12,5 bis 13,5 Prozent. Im vergangenen Geschäftsjahr lagen die Erlöse mit fast 7,9 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Rückgänge im Nutzfahrzeuggeschäft konnten dabei durch Wachstum in der Bahnsparte ausgeglichen werden.

Knorr-Bremse liegt voll im Plan ...

Knorr-Bremse hat 2024 demnach sämtliche seiner Ziele erreicht, oder sogar übertroffen. Die Truck-Division, die derzeit mit einer weltweit schwierigen Marktlage zu kämpfen habe, erwirtschaftete dennoch eine 2-stellige Rendite – das ist sehr stark. Man erwartet, dass sich der Markt für Nutzfahrzeuge ab der zweiten Jahreshälfte bessern und 2026 dann wieder anspringen wird. Die solide Nachfrage im Bahngeschäft dürfte außerdem anhalten. Das bereinigte Ebit bei Knorr-Bremse legte 2024 um 8,2 Prozent auf 966,4 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 12,3 Prozent. Dabei profitierte das Unternehmen von seinem laufenden Restrukturierungsprogramm. Die Portfoliobereinigung liegt demnach voll im Plan. So konnten den Angaben zufolge bereits über 60 Prozent des bis 2026 zum Verkauf angestrebten Umsatzvolumens veräußert werden. Für das laufende Jahr kündigte der Konzern weitere Restrukturierungskosten von bis zu 50 Millionen Euro an.

(ID:50328664)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung