3D-Druck Knoten geplatzt! Forscher drucken 3D-Teile mit hybriden Endlosfasern

Redakteur: Peter Königsreuther

Dresdner Leichtbauer entwickeln Druckkopf für Verarbeitung von Hybridgarnen im 3D-Druck-Verfahren | Erschießung einer neuen Materialgruppe für den 3D-Druck | Eröffnung eines Innovationslabors für generative Fertigung am ILK.

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Dresdener Forscher machens möglich: Im 3D-Druckverfahren hergestellt ist diese Zugschlaufe mit Endlosfaserverstärkung aus Glasfaser-Polypropylen.
Dresdener Forscher machens möglich: Im 3D-Druckverfahren hergestellt ist diese Zugschlaufe mit Endlosfaserverstärkung aus Glasfaser-Polypropylen.
(Bild: ILK der TU Dresden)

Wissenschaftler am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden haben einen System-Druckkopf für die Verarbeitung von Verstärkungsfasern aus Hybridgarn im 3D-Druck-Verfahren entwickelt, wie jetzt bekannt wurde. Der innovative Druckkopf kommt nun im Innovationslabor für generative Fertigung am ILK zum Einsatz.

Hybridgarn meets 3D-Drucker

Additive Fertigungsverfahren bieten durch die nahezu grenzenlose Formfreiheit ein großes Potential für den Leichtbau. Das Schmelzschicht-Verfahren (Fused Deposition Modeling – FDM) gehört zu den erfolgreichsten Verfahrensvarianten.

Die strukturellen Eigenschaften manch hergestellter Komponenten seien durch den Einsatz von unverstärkten Thermoplasten bisher jedoch begrenzt. Für die Anwendung von endlosfaserverstärkten Thermoplasten im 3D-Druckverfahren wurde am ILK wie es heißt ein spezieller Druckkopf entwickelt, der die spezifischen Verarbeitungseigenschaften und -anforderungen von Faserverbunden berücksichtigt. Der neuartige Druckkopf sei in der Lage, erstmals kommerzielle Hybridgarne im 3D-Druck zu verarbeiten und dreidimensionale Objekte mit hohem Faservolumengehalt zu erzeugen.

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