Schleifmaschinen Körber Schleifring und Grindaix forschen gemeinsam bei der Schleiftechnik
Körber Schleifring geht neue Wege, um die Position als Technologie- und Innovationsführer in der Schleiftechnik auszubauen. Mit der Grindaix GmbH, einem Spin-Off des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen, wurde eine exklusive Kooperation geschlossen, um gemeinsam innovative Lösungen für die Schleiftechnik zu erarbeiten, die auf die Bedürfnisse der Schleifring-Kunden zugeschnitten sind.
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„Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung mit industriellem technologischen Know-how bringen Universität und Wirtschaft näher zusammen. Dies wird zu einer Beschleunigung des Innovationsprozesses führen und auch die Zahl der tatsächlich realisierten Innovationen erhöhen“, sagte Dr. Ralf Kammermeier, Geschäftsführer der Körber Schleifring GmbH in Hamburg, anlässlich der Pressekonferenz auf der EMO Hannover 2007.
Schleiftechnik-Kooperation für drei Jahre
Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Körber Schleifring und Grindaix werden in dieser Zeit gemeinsam fortlaufend Forschungsergebnisse bewerten und daraus konkrete Innovationsprojekte ableiten.
Grindaix wurde 2005 aus dem WZL Aachen heraus gegründet, mit dem es weiter eng zusammenarbeitet. Das Unternehmen bietet seinen Kunden innovative Lösungen für die Feinbearbeitung und insbesondere für die Schleiftechnik.
Kooperation soll Schleiftechnik-Innovationen hervorbringen
Zusätzlich zu dem für alle Grindaix-Kunden verfügbaren Produktportfolio starten die Ingenieure nun eine exklusive Zusammenarbeit mit Körber Schleifring. „Die Zusammenarbeit schafft Raum für Innovationsprojekte außerhalb des Tagesgeschäftes und ist eine Ergänzung der internen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Schleifring-Gruppe, die auf hohem Niveau fortgeführt werden“, betont Kammermeier. Die Schleifring-Unternehmen seien weltweit in ihren Branchen Technologieführer.
Unter dem Dach der Körber Schleifring GmbH ist der Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen des Körber-Konzerns zusammengefasst. Der Umsatz lag im Jahr 2006 bei 396 Mio. Euro. Die Unternehmen der Schleifring-Gruppe (Blohm, Jung, Mikrosa, Schaudt, Walter in Deutschland und Ewag, Mägerle, Studer in der Schweiz) beschäftigen rund 2150 Mitarbeiter. „Die Entwicklung der Gruppe verläuft im aktuellen Geschäftsjahr mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten beim Auftragseingang sehr erfreulich“, stellt Kammermeier fest.
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