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Reiter HG Geiger Kunststofftechnik

Kollege Roboter bestückt Spritzgießwerkzeug mit „zarter Hand“

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Prozesssicher und gefahrlos Spritzgießen

Der Roboterarm ist inzwischen auf der anderen Seite mit einem weiteren Schieber beschäftigt, wodurch sichergestellt wird, dass keine Kollisions- oder Verletzungsgefahr an dem offenen Türchen besteht. Wird der Zugang dagegen ohne die Freigabe durch das grüne Lichtsignal geöffnet, hält der Roboter sofort an und fährt erst nach dem Schließen der Tür mit seiner Tätigkeit fort. Gleiches gilt auch, wenn die große Fronttür aufgemacht wird, etwa zum Nachfüllen von Stiften in den Fördertopf. Zusätzlich verfügt die eine Fläche von 1000 mm × 800 mm × 2000 mm einnehmende und damit sehr kompakte Anlage auch über ein Steuerpanel, das jedoch, abgesehen vom Ablesen der aktuellen Betriebsdaten, im Alltag kaum benötigt wird.

Ergonomie rauf, Materialschwund runter

Der Bestückungsroboter bewährt sich inzwischen seit etwas über einem Jahr in der Fertigung bei Reiter in Hilpoltstein. „Die Durchsatzmenge bewegt sich in etwa in dem Bereich, den wir früher auch mit einer vollständig manuellen Bestückung geschafft haben“, berichtet Kolb. Und der Prozessingenieur ergänzt: „Viel wichtiger ist aber, dass sich die Ergonomie für die Mitarbeiter stark verbessert hat, weil das anstrengende Hantieren mit den extrem kleinen Einlegeteilen weggefallen ist.“

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Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Bestückungsqualität, was sich in einer niedrigeren Fehlerquote niederschlägt. Aufgrund dieser guten Erfahrungen sei eine Ausweitung des Einsatzspektrums für Kolb durchaus denkbar. Die Anlage wäre dazu bereit, denn sie wurde schon bei der Konzeption so großzügig ausgelegt, dass sie Platz für zwei weitere Schieberzuführungen bietet.

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