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Kommt die Revolution im C-Teile-Management?

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I-Bin funktioniert dabei folgendermaßen: Durch eine regelmäßige optische Prüfung und die integrierte Zählfunktion können C-Teile-Bestände zeitpunktgenau und ab dem Erkennen einzelner Artikel stückgenau ermittelt werden. Artikelart und -oberfläche sind aufgrund dieser Funktionen eindeutig identifizierbar. Alle erhobenen Daten werden permanent an das Warenwirtschaftssystem der Würth Industrie Service übermittelt. Dort erfolgt eine Analyse der Verbräuche und eine statistische Dokumentation – die Bestände bleiben immer im Blick.

Einfaches Einsteckfach am Behälter nimmt das I-Bin-Kameramodul auf

Die flexible Bauweise der Behälter sorgt dafür, dass der I-Bin nahtlos in alle Systeme der Würth-Kunden sowie in alle gängigen, an VDA-Norm angelehnten Behältergrößen integriert werden kann. Die Mitarbeiter der Würth Industrie Service setzen das Modul einfach in das dafür vorgesehene Einsteckfach des Behälters.

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Als autarkes System ist der I-Bin in den Werken der Kunden ohne Änderung der bestehenden Prozesse und Fertigungslayouts einsetzbar. Deshalb kann der I-Bin auch unabgängig von Lagerort oder Arbeitsplatz verwendet werden. Eine kundenseitige Netzanbindung ist nicht notwendig, auf Wunsch ist nach Angaben von Würth aber eine problemlose Integration möglich.

Doch mit dem Erreichten geben sich die Macher bei Würth längst nicht zufrieden. In Zukunft planen sie schon zahlreiche Weiterentwicklungen der I-Bin-Technik. Künftig möglich sind den Entwicklern zufolge beispielsweise eine detaillierte Bestandsermittlung im Behälter und eine eindeutige Identifizierung der Artikel, inklusive Abmessung. Außer an die Einbindung von C-Teilen innerhalb des Kanban-Systems ist sogar daran gedacht, weitere Produktgruppen wie A- und B-Teile sowie Fremdteile zu überwachen und abzuwickeln.

I-Bin soll künftig auch umfassendes Monitoring ermöglichen

Ebenso ist ein umfassenderes Monitoring des Verbrauchsverlaufs und -verhaltens auf Artikel-, Lagerort- und Kostenstellenebene vorgesehen. Insbesondere in der Phase des Projektstarts liefere dies wertvolle Erkenntnisse, so die Würth-Entwickler. Die Disposition könne genauer gesteuert und die Artikelreichweite effizienter geplant werden. Aufgrund der permanenten Datenübermittlung des I-Bin wird der Kunde eine „Inventur auf Knopfdruck“ durchführen können. Die hohe Flexibilität des I-Bin-Moduls erlaube es, das System völlig unabhängig vom Behälter zu verwenden.

Viel Entwicklungsarbeit wurde an diesem neuartigen Behältertyp geleistet. Der I-Bin mit integrierter Kamera ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG und der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und zeigt das hohe Niveau der Dynamik und Innovationskraft dieser beiden Gesellschaften innerhalb der Würth-Gruppe.

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