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Strategische Partnerschaft mit IBM

Komponentenhersteller Schaeffler setzt auf digitale Transformation

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Im Fokus der Partnerschaft stehen unter anderem:

  • Optimierte Instandhaltung in der Windkraft: Schaeffler ist ein wichtiger Partner für diese Branche und stellt mit riesigen Lagern sicher, dass sich Windturbinen reibungslos drehen. Diese Lager auszuwechseln ist kompliziert und teuer, da dies zu Stillstandzeiten und Energieverlust führt. Schaeffler und IBM werden gemeinsam erforschen, wie „machine learning“ zusätzliche Einblicke über die Leistung der Produkte unter den unterschiedlichsten Bedingungen gewähren kann. Sensoren überwachen in Echtzeit den Zustand von Windkraftanlagen und Komponenten. In Verbindung mit Windprognosen und Wetterdaten von der „Weather Company“ (von IBM) können Windpark-Betreiber frühzeitig einen Komponententausch für die nächste Windflaute einplanen.
  • Digitalisierte Überwachung und Optimierung von Zügen: Schaeffler verfügt über eine lange Erfahrung in der Schienenverkehrstechnik. In enger Zusammenarbeit mit Herstellern und Betreibern entstehen abgestimmte Lösungen für jede Lageranwendung in Zügen. Dank kognitiver Informationen aus der Cloud wird Schaeffler seine vorausschauende Instandhaltung für Züge verbessern, deren Betriebssicherheit erhöhen und Betriebskosten reduzieren. Intelligente Lager können Körperschall, Temperatur und Drehzahlen messen. So werden Wälzlagerschäden vermieden und frühzeitig Sicherheitswarnungen an die Betreiber ausgegeben.
  • Vernetzte Autos: Schaeffler ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Produkten für Motor, Getriebe und Fahrwerk. Dank neuer Technologien wird Schaeffler in Zukunft die Funktionalität von Komponenten durch Datengenerierung und Aufbereitung erweitern. Echtzeitanalysen und kognitive Systeme werden die generierten Daten in wertvolle Informationen umwandeln. So können OEMs die Betriebssicherheit der Autos erhöhen und Kunden neue Services mit Mehrwert anbieten.
  • Die Werkzeugmaschine 4.0: Kognitive Technologien von IBM werden helfen, Schaefflers Industrie-4.0-Strategie für Werkzeugmaschinen weiterzuentwickeln und die OEE (Overall Equipment Efficiency) zu verbessern. Dazu gehören die Optimierung von Produktionsprozessen, Echtzeitanalysen, eine kontextbezogene Wartung und die Vernetzung und Optimierung mehrerer Maschinen. Zielrichtung ist dabei eine permanente Optimierung der Produktion und Lieferkette. Im Fokus steht dabei die interne Optimierung als Effizienzsteigerung und die Schaffung neuer Dienstleistungsangebote für unsere Kunden und Partner.
  • Connected Equipment - Operation-Center: Hier überwachen Experten die Zustände von tausenden internen und externen Maschinen und Anlagen. Die Big-Data-Strukturen werden an das Operation-Center übertragen und dort in der Schaeffler-Cloud verarbeitet. Die Analyse, Vorhersage und Optimierung erfolgt mittels neuer Algorithmen und kognitiver Methoden. Auffälligkeiten und Handlungsbedarfe werden aufgezeigt, Maßnahmen werden entsprechend eingeleitet.

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