Elektrische Verbindungstechnik Konfektionierbare Steckverbinder für flexible Maschinenverdrahtung
Im Maschinen- und Anlagenbau werden Sensoren und Aktoren sowie Feldbuskomponenten zunehmend über maßgeschneiderte Leitungen angeschlossen. Feldkonfektionierbare Steckverbinder lassen sich auf die Anforderungen der modernen Maschinenverdrahtung zuschneiden.
Anbieter zum Thema
Mit der steckbaren Anschlusstechnik für binäre Sensoren wurde Mitte der 80er Jahre der Grundstein für die heute standardisierte und modular steckbare Maschinenverdrahtung gelegt. Zunächst gab es nur industriell gefertigte Sensor-Anschlussleitungen, bei denen eine Leitungsseite mit einem M12-Steckverbinder vorkonfektioniert und untrennbar mit der Leitung verbunden wurde.
Das freie Ende der Leitung war für den Anschluss über Klemmen im Schaltschrank vorgesehen. Konfektionierbare Sensorsteckverbinder wurden wegen ihrer Baugröße und aufwändigen Montage weniger in Serienanwendungen, sondern vielmehr für Service- und Prüfzwecke genutzt.
Anschlusstechnik ist maßgeblich für die Eigenschaften der Steckverbinder
Mit der dezentralen Maschinenverdrahtung, bei der auch die Sensoranschlüsse der Steuerungen und Feldverteiler außerhalb des Schaltschrankes steckbar wurden, gewannen konfektionierbare Steckverbinder an Bedeutung. Damit konnten die erforderlichen variablen Längen der beidseitig mit Steckverbindern versehenen Anschlusskabel vor Ort erstellt werden. Die neuen Anforderungen an die Produkte schienen auf den ersten Blick gegensätzlich: Die Steckverbinder sollten einfach, schnell und universell anschließbar sowie industrietauglich und robust bei kompakten Abmessungen sein.
(ID:335023)