Keine Lösung Deutsche Autoindustrie noch mitten im Chipkrieg

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Konflikt um den Chiphersteller Nexperia, der Lieferprobleme für die deutsche Autoindustrie auslöst, dauert laut Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche noch an.

Noch kein Licht am Horizont! Nexperia hat seit einiger Zeit Lieferprobleme mit auch für die deutsche Automobilindustrie wichtigen Halbleiterchips. Zu den Gründen zählen ein juristischer Winkelzug der Niederlande und der Handelskonflikt mit den USA ...(Bild:  Nexperia)
Noch kein Licht am Horizont! Nexperia hat seit einiger Zeit Lieferprobleme mit auch für die deutsche Automobilindustrie wichtigen Halbleiterchips. Zu den Gründen zählen ein juristischer Winkelzug der Niederlande und der Handelskonflikt mit den USA ...
(Bild: Nexperia)

Wie die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche angesichts des drohenden Chipmangels kommentiert, ist die Situation aktuell noch nicht gelöst. Man arbeite aber daran. Zusammen mit der Europäischen Kommission ist man deshalb in Kontakt mit der chinesischen Regierung, wie es weiter heißt. Die Bundesregierung habe sich an den chinesischen Handelsminister gewandt, damit Chipexporte wieder möglich werden. Die deutsche Wirtschaft – vor allem die deutsche Autoindustrie – ist schließlich auf diese Computerkomponenten angewiesen.

Nexperia hat weiterhin Lieferprobleme

Beim Chipkonzern Nexperia gibt es aber anhaltende Lieferprobleme, nachdem die niederländische Regierung die Kontrolle über die von einer chinesischen Konzernmutter geführte Unternehmen durch einen juristischen Winkelzug übernommen hatte. China stoppte daraufhin die Ausfuhr von Nexperia-Produkten, wozu auch Halbleiterchips gehören. Dieser Umstand bedroht die Autoproduktion in Deutschland. Die Hersteller in Deutschland loten deshalb schon Alternativen aus. Der allgemeine Hintergrund ist bekanntlich der Handelsstreit zwischen den USA und China.

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