gesponsertLeicht bedienbar: „Visual Quality Inspection“ von Schuler Kontrolle von Stanzteilen

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Die Freude war groß, als Schuler Ende vergangenen Jahres von MM-Chefredakteur Benedikt Hofmann den „Best of Industry Award“ überreicht bekam. Die leicht bedienbare digitale Lösung „Visual Quality Inspection“ (VQI) zur Kontrolle von Stanzteilen hatte sich in der viermonatigen, öffentlichen Online-Abstimmung in der Kategorie Blechbearbeitung durchgesetzt.

(Bild:  Schuler)
(Bild: Schuler)

Dabei handelt es sich um ein kamerabasiertes System aus der „Digital Suite“, in dem Schuler all seine digitalen Lösungen versammelt hat. „VQI erkennt Schlechtteile noch auf dem Auslaufband und ist mit nur wenigen Mausklicks konfigurierbar“, sagt Daniel Raquet, der das Software Engineering bei Schuler am Standort Gemmingen leitet. „Selbst geringste Abweichungen lassen sich damit sofort erkennen.“

Selbst geringste Abweichungen auf der Oberfläche eines Stanzteils lassen sich mit VQI sofort erkennen.(Bild:  Schuler)
Selbst geringste Abweichungen auf der Oberfläche eines Stanzteils lassen sich mit VQI sofort erkennen.
(Bild: Schuler)

Stundenlange Verzögerungen vermeiden

Fällt zum Beispiel ein Kratzer auf einem Teil erst auf, wenn der Auftrag abgearbeitet und die letzte Box gefüllt ist, muss die Produktion unter Umständen von vorne beginnen – und der Ausschuss entsorgt werden, von der verlorenen Zeit gar nicht zu sprechen. Sollte der Defekt erst beim Kunden auffallen, kommen die Kosten für die Reklamation sogar noch hinzu. Viele Pressenbetreiber kennen und fürchten Situationen wie diese; doch jedes Teil auf dem Auslaufband von Hand zu kontrollieren, ist oft schlichtweg unrealistisch.

Im Gegensatz zu anderen Lösungen auf dem Markt ist für VQI lediglich eine einstündige Schulung erforderlich, um es sicher zu beherrschen. Die Einrichtung selbst ist mit Hilfe weniger Beispielteile sogar innerhalb von Minuten möglich, um Schlechtteile treffgenau zu identifizieren. Spezielle Vorkenntnisse sind keine nötig.

Erfolgreich in der Industrie im Einsatz

„Visual Quality Inspection“ ist bei zwei namhaften Automobil-Zulieferern bereits erfolgreich im Einsatz. Dabei kontrolliert das System unter anderem den Rand der gestanzten Teile. „Für beide Kunden war es wichtig, mit VQI eine Lösung zu erhalten, die nahtlos in die bestehende Anlage integriert ist“, erklärt Software-Ingenieur Sascha Seeberg. „Die Bedienung entspricht der für die gesamte Linie.“

Daniel Raquet kann sich vorstellen, die Einrichtungsdauer durch den Einsatz künstlicher Intelligenz noch zu verkürzen. Denkbar sei auch, das System auf tiefgezogene Teile auszuweiten. In nicht allzu ferner Zukunft könnte es auch in einer selbstregulierenden Anlage zum Einsatz kommen, die den Fehler selbst korrigiert.

Die aktuelle Technologie basiert auf der Werkzeugüberwachung „Visual Die Protection“ (VDP) von Schuler, die Fremdkörper innerhalb von Sekundenbruchteilen identifiziert und den Umformprozess stoppt, bevor Schäden entstehen. Genauso wie für VDP ist für die jüngst prämierte Weiterentwicklung VQI zusätzlich ein sogenannter Analyzer erhältlich, der die Bilder und zugehörigen Daten dokumentiert. Damit ist der Produktionsprozess lückenlos rückverfolgbar – selbst vom Büro-Arbeitsplatz aus oder auch von unterwegs.

Schuler Group GmbH

Schuler-Platz 1
73033 Göppingen
daniel.raquet@schulergroup.com
www.digitalsuite.schulergroup.com

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