SVI Connect Neue Kooperationsplattform für zivile und militärische Lieferketten

Quelle: Pressemitteilung des BME 2 min Lesedauer

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Eine Kooperationsplattform soll Rüstungsunternehmen mit Zulieferern aus Automobilbau, Maschinenbau und anderen Branchen zusammenbringen. Ziel ist es, Lieferketten zu diversifizieren und Produktionskapazitäten schneller hochfahren zu können.

Screenshot der strategischen Vernetzungsplattform für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI).(Bild:  Maienschein)
Screenshot der strategischen Vernetzungsplattform für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI).
(Bild: Maienschein)

Das Jahr 2026 bringt für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) weitere Herausforderungen mit sich. Umso entscheidender wird es, dass die Bundeswehr in den kommenden Jahren dringend benötigte Ausrüstung erhält. Um das zu erreichen, bauten die Systemhäuser der Branche wie Rheinmetall, KNDS, Airbus, Hensoldt, Diehl-Defence, MBDA sowie TKMS und NVL ihre Kapazitäten und Produktionsstandorte weiter aus. Gleiches gelte für Zulieferer, die bereits in den Lieferketten der Systemhäuser etabliert sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Parallel dazu machten sich viele Unternehmen aus anderen Branchen, u. a. der Automobilzulieferindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektroindustrie, der Metallverarbeitung und aus dem Handwerk bereit, an diesem Upscaling durch das Einbringen geeigneter Ressourcen mitzuwirken.

Kooperationsprojekt für verlässliche Lieferketten

Zur Unterstützung dieses Prozesses ist die vom BME betriebene und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Plattform SVI Connect nun live gegangen. „SVI Connect“ ist ein Kooperationsprojekt vom BME und dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV).

„Strategischer Einkauf und partnerschaftliches Lieferantenmanagement sind ein wichtiger Hebel, um Deutschland auf Kurs zu bringen: Wer Bedarfe transparent erfasst, Lieferanten strukturiert matcht und Kapazitäten frühzeitig skaliert, verkürzt Durchlaufzeiten und erhöht Verlässlichkeit in der gesamten Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft. SVI Connect gibt dem Einkauf strukturiert die Lieferanteninformationen an die Hand, die es braucht, um gemeinsam mit der Industrie den Hochlauf 2026 konsequent zu leisten“, sagt BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Lars Kleeberg.

Die Matchmaking-Plattform soll den Kapazitäts-Hochlauf der SVI über die gesamten Lieferketten branchenübergreifend begleiten und beschleunigen. Ziel ist es, Bedarfe der SVI strukturiert mit Angeboten anderer industrieller Partner zu verknüpfen, Lieferketten zu diversifizieren und die Defence Readiness zu unterstützen.

OEM, Zulieferer und Industriepartner können sich ab jetzt auf der Plattform registrieren. „Es bleibt wichtig, dass alle interessierten Unternehmen Eigeninitiative entfalten und sich vor allem fragen, an welchen Stellen in den bestehenden Defence-Lieferketten sie sich einbringen können“, erklärt BDSV-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans Christoph Atzpodien.

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