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Kraftspannfutter mit dreifacher Führung verringern den Verschleiß

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Das Resümee nach vier Jahren Einsatz der QLC-Spannmittel fällt somit mehr als positiv aus. Regelmäßige auf die Spannzyklen abgestimmte Serviceintervalle, das heißt komplette Demontagen der Spannmittel mit Reinigung und Schmierung (alle sechs Monate), eliminierten ungeplante Stillstandszeiten, sicherten den störungsfreien Betrieb und waren Garant für eine hohe Verfügbarkeit.

Die Hauptzeit ist mit 80 % + x definiert

Verfügbarkeit heißt bei WST, die Hauptzeit ist mit 80 % + x definiert. In 24 Stunden stehen die Maschinen also 22 Stunden unter Span. Der wartungsarme Betrieb der QLC-Spannfutter innerhalb der Wartungszyklen wird durch eine integrierte Zwangsschmierung garantiert. Die Schmierstoffreserve im Kraftspannfutter arbeitet im Zwangsumlauf, gespeist aus zusätzlichen Schmierstoffkammern im Futterkörper. Das heißt, bei jedem Hub der Spannbacke wird Fett in die Führung befördert.

Die rundum profilgeschliffenen Mehrfach-Profilbackenführungen verhindern im Gegensatz zu herkömmlichen Backenführungen das Austreten und schnelle Verflüchtigen der Schmierstoffe. So kommt es nur zu einem sehr geringen Schmierstoffverlust. Im Falle der großen Serien und der kurzen Bearbeitungszyklen bei WST ist das ein großer Vorteil, denn bei herkömmlichen Futtern ohne Nachschmierung fehlen diese Merkmale zur Prozessoptimierung.

Durch die Mehrfach-Profilbackenführung und die Zwangsschmierung wird der Verschleiß an den Grundbacken minimiert und es kommt zu einem gleichmäßigen Reibungskoeffizienten. Zudem hat das Futter durch die Mehrfach-Profilbackenführung einen wesentlich größeren Tragflächenanteil gegenüber Spannzeugen mit herkömmlicher Backenführung.

Spannzyklen eines Spannmittels sind als Qualitätsmarke zu betrachten

Die engen Toleranzen der Mehrfach-Profilbackenführung führen zwangsläufig zu weniger Aufbäumung der Spannbacken beim Auftreffen auf das Werkstück. Dies garantiert eine absolute Lagefixierung des Werkstücks im Drehprozess und Planschlagwerte im Mikrometerbereich.

Früher hat man die Qualität eines Spannmittels an den Jahren, die es auf dem Buckel hatte, gemessen. So auch bei WST. Heute weiß man, wie viel wichtiger es ist, die Spannzyklen eines Spannmittels als Qualitätsmarke zu betrachten. Dort ist der Einsatzfall entscheidend. Kurze Bearbeitungszeiten und damit häufigeres Spannen beanspruchen ein Spannmittel wesentlich mehr als ein Spannprozess, der in einer Kleinserienfertigung stattfindet.

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