Neues Krisenopfer Nun muss auch Plastic Manufacturing die Insolvenz erdulden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Liste der Krisenverlierer durch die schlechte Konjunktur in der Automobilindustrie wird immer länger. Zur ihr muss jetzt der fränkische Zulieferer Plastic Manufacturing hinzugefügt werden.

Wieder einer weg! Vom Kunststoffteile-Hersteller Plastic Manufacturing aus Nürnberg kommen etwa hochwertige Kühlergrills für Audi. Weil es aber in der Autoindustrie derzeit schlecht läuft, musste das Unternehmen jetzt den Weg in die Insolvenz antreten.(Bild:  Audi)
Wieder einer weg! Vom Kunststoffteile-Hersteller Plastic Manufacturing aus Nürnberg kommen etwa hochwertige Kühlergrills für Audi. Weil es aber in der Autoindustrie derzeit schlecht läuft, musste das Unternehmen jetzt den Weg in die Insolvenz antreten.
(Bild: Audi)

Die deutschen Gesellschaften von Plastics Manufacturing haben jetzt Insolvenz anmelden müssen, wie der vorläufige Insolvenzverwalter informiert. Das Unternehmen ist bekannt für die Fertigung von Kühlergrills, Spiegelklappen oder Lenkradabdeckungen aus Kunststoffen. Dazu zählen der Hauptstandort in Diepersdorf bei Nürnberg mit rund 830 Beschäftigten sowie Gesellschaften in Oberlungwitz in Sachsen mit etwa 95 Beschäftigten und Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen mit rund 120 Mitarbeitern. Momentan gelte es nun, sich einen Überblick über alles zu verschaffen und nach Möglichkeit den Geschäftsbetrieb zu sichern und zu stabilisieren. Die Löhne und Gehälter seien für die nächsten zwei Monate über das Insolvenzgeld gesichert, was für die nötige Luft sorgt, um den Betrieb weiterzuführen und die Sanierungsoptionen zu prüfen, wie es heißt. Auch Gespräche mit den Kunden werden jetzt entsprechend geführt. Den „Tod“ brachte der allseits bekannte Giftcocktail aus sinkenden Verkaufszahlen von Autos und gleichzeitigem Anstieg der Preise für Energie und Rohstoffe.

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