Deneff-Jurypreis KSB-Reluktanzmotor kommt ohne „seltene Erden“ aus

Redakteur: Jürgen Schreier

Am 12. März 2014 zeichnete die Deutsche Unternehmensinitiative Deneff auf ihrer Jahresauftaktkonferenz in Berlin KSB mit dem Jurypreis aus. Vor rund 250 Teilnehmern lobte das Expertengremium den von dem Frankenthaler Pumpenhersteller entwickelten Synchron-Reluktanzmotor „Supreme“ als überzeugendste Energieeffizienzinnovation.

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Preisübergabe (v.l.): Jurymitglied Dr. Ursula Weidenfeld, Deneff-Vorstandsvorsitzender Carsten Müller und Heinrich Schuster von KSB.
Preisübergabe (v.l.): Jurymitglied Dr. Ursula Weidenfeld, Deneff-Vorstandsvorsitzender Carsten Müller und Heinrich Schuster von KSB.
(Bild: Deneff)

Im Vergleich zu konventionellen Synchronmotoren enthält der KSB-Antrieb keine Magnetwerkstoffe, aus seltenen Erden, die als kritische Rohstoffe eingestuft sind und deren Gewinnung in den Ursprungsländern eine große Umweltbelastung darstellt. Im Gegensatz zum Asynchronmotor hat er auch noch einen hohen Wirkungsgrad, wenn er mit abgesenkter Drehzahl arbeitet.

Innovation ist eine nie versiegende Energiequelle

Die Jury begründet ihre Entscheidung so: „Durch einen neuen technischen Ansatz (Konstruktion) wird ein im Markt positioniertes/eingesetztes hochvolumiges Standardmassenprodukt (Niederspannungselektromotor) so verändert und effizienzseitig so optimiert, dass der Energieverbrauch bei gleicher Anwendung und gleichen Randbedingungen drastisch abgesenkt wird.“

„Alle Finalisten haben bewiesen, dass Innovation eine nie versiegende Energiequelle ist, um die Einsparung von Energie noch attraktiver und einfacher zu machen“, sagte Carsten Müller (MdB), Vorstandsvorsitzender der Deneff. „KSB demonstrierte dabei besonders beindruckend, auf welch großartigen Unternehmer- und Erfindergeist die Energiewende bauen kann.“

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