Die Lösung? Künstliche Intelligenz soll Produkte und Effizienz optimieren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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In der aktuell schwierigen Lage muss die deutsche Wirtschaft laut Fraunhofer-Experten Peter Liggesmeyer bei der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) dringend vorankommen.

Der Leiter des Fraunhofer-Instituts ESE aus Kaiserslautern appelliert an die Unternehmen, die Digitalisierung zu pushen. Die Zeit werde knapper und es seien auch noch gewisse Defizite aus der Welt zu schaffen ...(Bild:  panuwat - stock.adobe.com)
Der Leiter des Fraunhofer-Instituts ESE aus Kaiserslautern appelliert an die Unternehmen, die Digitalisierung zu pushen. Die Zeit werde knapper und es seien auch noch gewisse Defizite aus der Welt zu schaffen ...
(Bild: panuwat - stock.adobe.com)

Speziell in einem Land mit solch hohem Lohnniveau braucht es nach Ansicht von Liggesmeyer, der das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) leitet, KI-Methoden zur Effizienzsteigerung. Er registriere derzeit nämlich, dass die Technologieentwicklung in Deutschland am Verschwinden sei. Auch befürchtet er, dass dieses Phänomen kein Strohfeuer ist. Großes Potenzial für mehr Effizienz sieht der Software-Experte deshalb etwa in der Nutzung von Sprachmodellen, die speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten werden können. Das Entwickeln von Software könne so schneller und effektiver abgewickelt werden, indem bei solchen Prozessen immer wieder auftauchenden Standardprobleme mit KI begegnet würde.

Noch zu viel Fachwissen in analoger Form

Das Ziel, so der IESE-Leiter, ist eine Arbeitsteilung zwischen Automatismen und den Softwareentwicklern. Dabei müsse aber darauf geachtet werden, ob KI halluziniere, also mit Unwahrheiten arbeite. Bei diesem Punkt gibt es noch zu tun, gibt er zu. Bei der Entwicklung von Produkten in der Automobilindustrie, aber auch in der Robotik oder Steuerungstechnik können für Liggesmeyer auch digitale Zwillinge helfen. An diesen Zwillingen können dann bekanntlich verschiedene Dinge mit geringerem Aufwand getestet werden, was hin zu flexibel auf Kunden zugeschnittene Produkte führt. Ein Problem auf dem Weg zur Industrie 4.0 sei aber immer noch, dass viel Wissen in Unternehmen etwa gedruckt und damit analog in Handbüchern stehe. Diese Wissensschätze zu digitalisieren, um sie zu heben, ist für ihn der erste Schritt.

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