Automatisierung im Recycling
Kuka-Roboter macht E-Mobilität nachhaltiger

Quelle: Pressemitteilung Kuka Deutschland 4 min Lesedauer

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E-Mobilität boomt – doch was passiert eigentlich mit den Unmengen ausgedienter Batterien? Das Fraunhofer-IPA testete im Rahmen des Forschungsprojekts „DeMoBat“ erfolgreich, wie sich Batteriesysteme mithilfe des KR Quantec von Kuka demontieren lassen, um wertvolle Komponenten recyceln zu können.

Im erfolgreichen Projekt „DeMoBat“ zur industriellen Batteriedemontage am Fraunhofer-IPA in Stuttgart spielte Technologie von Kuka eine zentrale Rolle.(Bild:  Kuka)
Im erfolgreichen Projekt „DeMoBat“ zur industriellen Batteriedemontage am Fraunhofer-IPA in Stuttgart spielte Technologie von Kuka eine zentrale Rolle.
(Bild: Kuka)

Im März 2023 trafen die EU-Staaten eine Entscheidung von enormer Tragweite: Ab 2035 dürfen in Europa nur noch emissionsfreie Pkw und Kleintransporter neu zugelassen werden. Die Zukunft der Automobilbranche liegt in der E-Mobilität, das zeigen auch die Prognosen: Fuhren 2022 weltweit rund 27,7 Millionen Elektrofahrzeuge umher, sollen es laut Internationaler Energieagentur (IEA) bis 2030 mehr als 226 Millionen sein. In Deutschland werden dann fast ein Viertel aller Pkw E-Autos sein – momentan sind es gerade zwei Prozent.

Mit immer mehr batterieelektrischen Fahrzeugen wächst allerdings auch der Berg an ausgedienten Batterien, denn diese haben aktuell eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa zehn Jahren. Gleichzeitig werden die Rohstoffe für ihre Produktion zunehmend knapper und teurer. Eine Lösung ist das Batterierecycling.