Fräsmaschine Kundenspezifische Portal-Fräsmaschine ist besonders lang und schmal

Redakteur: Peter Königsreuther

Wenn es darum geht, den Maschinenpark zu modernisieren oder anzupassen, durchleben die Entscheider nicht selten ein Wechselbad aus Lösungen und Kompromissen. Ein Maschinen- und Anlagenbauer hat deshalb Nägel mit Köpfen gemacht und sich quasi seine persönliche Portalfräse konstruieren lassen.

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Manchmal reicht eine Maschine „von der Stange“ halt nicht! Und so stand irgendwann beim Maschinen- und Anlagenbauer Bitter ein ganz besonderer Termin auf dem Programm: die Inbetriebnahme einer speziell für ihn konfigurierten Mattec-Portalfräsmaschine. Der Inhaber Onno Bitter hat eine besonders schmal ausgeführte Maschine von den Experten der Firma Sirtec entwickeln lassen.
Manchmal reicht eine Maschine „von der Stange“ halt nicht! Und so stand irgendwann beim Maschinen- und Anlagenbauer Bitter ein ganz besonderer Termin auf dem Programm: die Inbetriebnahme einer speziell für ihn konfigurierten Mattec-Portalfräsmaschine. Der Inhaber Onno Bitter hat eine besonders schmal ausgeführte Maschine von den Experten der Firma Sirtec entwickeln lassen.
(Bild: Sirtec)

Dass der eigene Maschinenpark durch die steigenden Marktanforderungen wachsen und zeitgemäß verändert sowie modernisiert werden muss, ist für jeden Fertigungsbetrieb selbstverständlich. Manchmal kommt es jedoch vor, dass kein System „von der Stange“ zu den geplanten Veränderungszielen passt. Und so stand irgendwann beim Maschinen- und Anlagenbauer Bitter ein ganz besonderer Termin auf dem Programm: die Inbetriebnahme einer speziell für ihn konfigurierten Mattec-Portalfräsmaschine. Der Inhaber Onno Bitter hat diese Maschine von den Experten der Firma Sirtec entwickeln lassen.

Auch bei Platzmangel mit Portalfräsen arbeiten

Doch bevor in Rüthen die Mattec-Portalfräsmaschine in Betrieb gehen konnte, war einige Arbeit nötig. „Die neue Maschine musste genau an den verfügbaren Hallenplatz angepasst werden“, erinnert sich Bitter. Die bestehende Fertigung musste dabei unverändert bestehen bleiben, aber da war auch nicht mehr wirklich viel Platz vorhanden, wie Bitter anmerkt.

Portalfräsmaschine ersetzt bisherige Bettfräsanlage

Insgesamt sind bei diesem Projekt rund 800.000 Euro investiert worden. „Diese neue Portalfräsmaschine im Maschinenpark zu haben, bedeutet einen wichtigen sowie wegweisenden Investitionsschritt für die Zukunft“, betont der Bitter-Chef. Gefräst werden damit lange Elemente für die Lagertechnik, die bisher auf einer Bettfräsmaschine gefertigt wurden. „Wichtig war für uns ein möglichst großer Verfahrweg der X-Achse, um die Durchführung eines neuen Auftrages managen zu können“, erklärt Bitter.

Produktivität durch Fünf-Seitenbearbeitung

Durch die Möglichkeit zur fünf-Seiten-Bearbeitung, den automatischen Orthogonalwinkelkopf und den automatischen Werkzeugwechsler der Mattec-Maschine erreicht der Anlagenbauer nun einen größeren Automatisierungsgrad – der liefert Bitter einen deutlichen Beitrag zur Produktivitätssteigerung, wie es weiter heißt.

Die passende Maschine baut Wettbewerbsvorteile aus

13.500 mm Verfahrweg der X-Achse hat die neue Mattec-Portalfräsmaschine zur Verfügung. Das sind 5500 mm mehr als die bisher genutzte Bettfräsmaschine. Außerdem bringe sie dem Maschinen- und Anlagenbauer einen entscheidenden Marktvorteil: „Die Maschine stärkt unsere Marktposition und lässt uns weitere Aufträge im Bereich der Großteilbearbeitung durchführen“, stellt Bitter klar.

Die Daten der schmalen Mattec auf einen Blick

Die technischen Daten der als Mattec 130-10-30 bezeichneten Maschine sind außerdem: Y-Verfahrweg = 1600 mm, Z-Verfahrweg = 1100 mm bei einer Aufspannfläche von 14.500 mm × 1000 mm. Die Hauptspindel wird mit 15 kW angetrieben und erreicht eine Drehzahl von 4000 min-1 bei einem maximalen Drehmoment von 350 Nm. Im Werkzeugspeicher stehen 31 Plätze bereit und gesteuert wird die Anlage von einer Heidenhain i-TNC 530. MM

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