Hybridtechnik

Kunststoff-Metall-Verbundtechnik auf der Überholspur

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Dennoch zeigt die Weiterentwicklung der Hybridtechnik, dass eine höhere Belastbarkeit zwischen Metall und Kunststoff durch eine verbesserte Haftung angestrebt wird. Mit physikalischem Schäumen lassen sich weitere Verarbeitungs- und Gewichtsvorteile erzielen. Auch Organoblech wird für viele Branchen immer interessanter: Dieser Werkstoff besteht aus speziellen Glasfasern, Kevlar- oder Kohlefasern, die in eine Thermoplastmatrix eingebettet sind.

Neue Anwendungen dank Leichtbau

Den jetzigen Stand der Hybridtechnik im Automobilbau fasste Dr. Hans-Josef Haepp, ehemaliger Leiter Produktions- und Werkstofftechnik der Daimler AG in Sindelfingen, auf der Fachmesse Proform folgendermaßen zusammen: „Die Metall-Kunststoff-Hybridtechnologie erschließt auf Grund des Leichtbaupotenzials zunehmend neue Anwendungen in der Fahrzeugstruktur. Durch die mögliche Funktionsintegration bei Hybridbauteilen bei der Bauteileherstellung entfallen Prozessschritte im Fahrzeugrohbau. Die geforderten Toleranzen der Gesamtkarosserie stellen hohe Anforderungen an die Maßhaltigkeit der Bauteile und das Fügekonzept.“

Das kombinierte Fügeverfahren aus Kleben und Nieten besitze ein hohes Potenzial im Blick auf Crashsicherheit und Betriebsfestigkeit bei der Mischbauweise. „Voraussetzung für die erweiterte Anwendung der Hybridtechnik in der Fahrzeugstruktur ist das wettbewerbsfähige Herstellen der Bauteile sowie eine in den bestehenden Rohbauprozess integrierbare Fügetechnik und Qualitätsüberwachung“, so Haepp.

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