Anbieter zum Thema
Funktionsaufbau der mehrstufigen Waschanlage:
- Zu Beginn durchlaufen die geschredderten PE-HD-Flakes eine Vorwäsche, in der das Material eingeweicht und Störstoffe, wie Steine, Metalle oder Glas abgetrennt werden;
- Das Abtrennen von Papieranhaftungen und weiteren Verunreinigungen erfolgt mit zwei Friktionswäschern des Typs LF 600 (560 mm Rotordurchmesser, 3000 mm Rotorlänge, Motorleistung 30 kW);
- Die Wäscher sind mit austauschbaren Paddeln und Sieben ausgestattet, die zu reduzierten Gesamtbetriebskosten beitragen sollen;
- Der neu entwickelte Rotor sorge dank optimierter Verweildauer des Materials für eine hohe Reinigungswirkung;
- Die schwereren Kunststofffraktionen, wie PET, ABS oder PVC werden in einer weiteren Separatorstufe abgetrennt;
- Anschließend durchläuft der Kunststoff einen besonders schonend arbeitenden mechanischen Trockner vom Typs LMD 2000 / 1200 (1200 mm Rotordurchmesser, 2000 mm Rotorlänge, Motorleistung 90 kW);
- Als Letzte Stufe dient ein Air-Wash-System, in dem die noch verbliebenen Feinanteile sowie Folienanteile separiert werden.
Geringer Wasserverbrauch und keine zusätzliche Trocknung
Beim abschließenden Abfüllen in Big Bags liegt die Restfeuchtigkeit der so gewaschenen und getrockneten PE-HD-Flakes unter 1 %. Trotz dieses sehr niedrigen Werts und der hohen erreichbaren Durchsätze sind die Betriebskosten der Waschanlage niedrig, weil eine thermische Trocknung entfallen kann und der Wasserverbrauch bei nur etwa 5 m³/h liegt.
Mit ihrer herausragenden Robustheit bringt auch die an Cedar Poly gelieferte Waschanlage eine Grundeigenschaft mit, die für alle von der Lindner Gruppe hergestellten Recyclingsysteme und -komponenten charakteristisch ist. Dies und die Verwendung von Edelstahl für alle mit Wasser in Kontakt stehenden Teile tragen zu einer langzeitig hohen Systemverfügbarkeit und niedrigem Wartungsaufwand bei.
Deutlicher Technikvorsprung beim Recyceln von Kunststoff
Wie beide Geschäftsführer bestätigen, wirft die Entscheidung für Lindner wash-Tech als Partner jetzt ihre Früchte ab. „Mit der neuen Anlage erreichen wir Durchsätze bis zu 2500 kg/h, und dank der hohen Reinigungswirkung können wir hausintern hochwertige Rezyklate herstellen. Wir verfügen damit über einen deutlichen Technologie-Vorsprung gegenüber unseren Mitbewerbern,“ so die Rogers-Brüder. Als zusätzliches Argument für die getroffene Entscheidung nennen beide Geschäftsführer auch die lokale Präsenz der Lindner Gruppe mit zwei US Niederlassungen in Raleigh/SC und Atlanta/GA.
MM
(ID:43178685)