Aufwärtstrend Kunststofferzeugung in Deutschland steigt im ersten Quartal deutlich

Quelle: Plastics Europe Deutschland 1 min Lesedauer

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Wie der Industrieverband Plastics Europe Deutschland mitteilt, legt die primäre Kunststofferzeugung saisonbereinigt im Vergleich zu Vorquartal um 4,5 Prozent zu.

Der Branchenverband Plastics Europe Deutschland hat das erste Quartal 2025 mit Blick auf die Kunststofferzeugung in Primärform analysiert. Im Vergleich zum Vorquartal schaut es besser aus ...(Bild:  Plasticus)
Der Branchenverband Plastics Europe Deutschland hat das erste Quartal 2025 mit Blick auf die Kunststofferzeugung in Primärform analysiert. Im Vergleich zum Vorquartal schaut es besser aus ...
(Bild: Plasticus)

Treiber des Aufschwungs in Sachen Kunststofferzeugung sind demnach eine gestiegene Inlandsnachfrage und stärkere Aufträge aus den industriellen Kernbranchen, wie Ernährung und Automobil. Verglichen mit den drei Monaten zuvor, sinken die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent. Die gestiegene Produktion und die gesunkenen Erzeugerpreise wirkten sich leicht positiv auf den Branchenumsatz aus. Er stieg dadurch auf rund 6,5 Milliarden Euro. Der Außenhandel mit Kunststoffen in Primärform erholte sich im ersten Quartal deutlich. Sowohl Exporte als auch Importe legten kräftig zu. Laut Quartalsbericht ist der Anstieg eine Reaktion auf das schwache Schlussquartal 2024, sowie auf vorgezogene und neue Industrieaufträge – etwa aus Sorge vor neuen Handelshemmnissen.

Erholung in einer Welt der Unsicherheit

Die Industrieproduktion in Deutschland ist im ersten Quartal um 1,8 Prozent gestiegen. Auch in Europa, dem wichtigsten Markt der Branche, zeige sich eine Erholung in der Industrieproduktion. Gleichzeitig bleibe das Umfeld aber unsicher. Denn schwankende Energiepreise, Zölle und eine sich abschwächende globale Konjunktur trüben den Blick in die Zukunft, so der Industrieverband. Dr. Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland, betont die politische Dimension der aktuellen Wirtschaftslage: „In der aktuellen Lage sind zügige Maßnahmen zur Stärkung der deutschen Kunststoffindustrie wichtiger denn je. Wir begrüßen daher die Reformankündigungen der neuen Bundesregierung, insbesondere bei Energiepreisen, Bürokratieabbau und Genehmigungen.“ Das seien wichtige Elemente, um den Standort Deutschland zukunftsfest zu machen und die wirtschaftliche Basis für Investitionen in Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

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