Bernhard Ringler Apparatebau Kunststoffspäne wirksam absaugen
Auf einer Chiron-HSC-Fräsmaschine werden im Wechsel Werkstücke aus Kunststoff (POM) trocken und aus Aluminium nass bearbeitet. Die Kunststoffspäne werden während der Trockenbearbeitung mit ionisierter Luft neutralisiert und über eine von Ringler entwickelte und aus Aluminium gefertigte Raumabsaugdüse abgesaugt.
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Ein schnelles Umrüsten von Kunststoff- auf Aluminium-Bearbeitung ist durch die konstruktive Gestaltung der Saugdüse möglich, die schnell und einfach aus der Maschine entnommen werden kann, so der Hersteller. Während der Aluminiumbearbeitung ist die Raumabsaugung abgeschaltet und mit einem Deckel gegen das Eindringen von Kühlschmierstoffen verschlossen. Auf Wunsch könnte man mit der Ringler-Anlage zusätzlich auch nasse Aluminiumspäne absaugen. Dafür wäre ein Vorabscheider und eventuell eine zweite Rohrleitung notwendig.
Absaugdüse kann schnell entfernt werden
Die Aluminium-Saugdüse wurde so konstruiert, dass sie perfekt in die Maschinengeometrie integriert werden konnte. Durch die Leichtbauweise hat sie ein geringes Gewicht und kann vom Maschinenbediener in wenigen Sekunden aus der Maschine entnommen werden. Eine kostspielige Umrüstzeit entfällt. Sensoren, die am Rohrleitungsende montiert und mit der Ringler- und Chiron-Steuerung verknüpft sind, überwachen die Nass- und Trockenbearbeitung.
Sensor überwacht den Spänebehälter-Füllstand
Die mit Druckluft ionisierten und über die Saugdüse erfassten Späne werden über die Rohrleitung und die Ringler Absaugung in einen großen Kunststoffbehälter abgesaugt und ausgetragen. Ein Ultraschallsensor überwacht den Füllstand. Nach der Bearbeitung kann die Maschine mit einem am Schwenkarm befestigten, leicht zu bewegendem Saugschlauch gereinigt werden. Der Düsenköcher mit integriertem Sensor schaltet automatisch einen elektro-pneumatischen Schieber sobald der Schlauch entnommen wird. Sofort steht dem Bediener Saugluft zur Verfügung und er kann die Maschine reinigen.
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