Halbjahresbilanz Umsatzrückgänge in der deutschen Kunststoffverarbeitung

Quelle: GKV 1 min Lesedauer

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Die Umsätze in puncto Kunststoffverarbeitung gingen im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr weiter – um circa ein Prozent, wie der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) berichtet.

„Bis auf wenige Bereiche hat die deutsche Industrie in Sachen Kunststoffverarbeitung Umsatzrückgänge zu beklagen. Die Politik muss Reformen angehen“, so der GKV-Hauptgeschäftsführer, Dr. Oliver Möllenstädt. Die Branche blickt nun erwartungsvoll auf die K 2025.(Bild:  GKV)
„Bis auf wenige Bereiche hat die deutsche Industrie in Sachen Kunststoffverarbeitung Umsatzrückgänge zu beklagen. Die Politik muss Reformen angehen“, so der GKV-Hauptgeschäftsführer, Dr. Oliver Möllenstädt. Die Branche blickt nun erwartungsvoll auf die K 2025.
(Bild: GKV)

Als Rückläufig bei der Kunststoff verarbeitenden Branche erwiesen sich insbesondere die Umsätze der Hersteller von Kunststoffverpackungen, die um 3,8 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) schrumpften, sowie (mit einem Minus von 2,8 Prozent) die Umsätze der Hersteller sonstiger Kunststoffwaren. Zu Letzteren zählen etwa die technischen Kunststoffteile. Seitwärts bewegten sich die Umsätze der Hersteller von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen. Eine leichte Erholung (plus von 1,8 Prozent), nach deutlichen Umsatzeinbußen im vergangenen Jahr, zeigen die Umsätze der Hersteller von Kunststoff-Halbzeugen (Platten, Rohre, Folien et cetera). Verantwortlich für die Umsatzentwicklung des Industriezweigs sei die weiter rückläufige Inlandsnachfrage nach Kunststoffprodukten.

Alle Hoffnung liegt auf dem Oktober wegen der K 2025

Seit 2023 gehen die Umsätze der Kunststoffverarbeitung in Deutschland zurück, merkt der GKV an. Das Geschäftsklima in der Kunststoff verarbeitenden Industrie scheine sich seit Juni zwar leicht aufzuhellen, insgesamt fehle es aber bislang an ausreichenden Impulsen für eine Umkehr des Konjunkturtrends in Richtung Wachstum. „Die neue Bundesregierung sendet bisher widersprüchliche Signale in Richtung Wirtschaft. Es fehlt an konkreten Reformen zur deutlichen Entlastung der mittelständischen Industrie von Bürokratie und hohen Energiekosten sowie zur Senkung der Lohnnebenkosten.“, kommentiert der GKV-Hauptgeschäftsführer, Dr. Oliver Möllenstädt, die Situation. Der GKV fordert deshalb von der Bundesregierung entschlossenere und schnellere Reformschritte. Von der Weltleitmesse der Kunststoffindustrie, der K 2025, die im Oktober in Düsseldorf stattfindet, werden immerhin positive Impulse für die Kunststoff verarbeitende Industrie erwartet.

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