Kienle + Spiess Kupfer statt Alu erhöht Wirkungsgrad von Elektroantrieben

Redakteur: Peter Königsreuther

Im Zuge der Entwicklung von Elektrofahrzeugen könnte ein Verfahren von Kienle + Spiess für die Autohersteller interessant werden, wie das Unternehmen zur Hannover-Messe 2012 mitteilt. Basis ist die Kupferdruckgusstechnik zur Herstellung von Kupferrotoren, statt den üblichen Aluminiumvarianten. Im vergangenen Jahr hat der Hersteller erste Versuche durchgeführt und die Kupferdruckgusstechnik für diesen Einsatzzweck optimiert.

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Obwohl diese Einheiten im Vergleich zu herkömmlichen Aluminiumrotoren eine aufwändigere Fertigungstechnik erforderten und ein höheres Gewicht hätten, eröffne der deutlich höhere Wirkungsgrad interessante Perspektiven in Bezug auf elektrische Fahrzeugantriebe. Auf der Sonderschau Coiltechnica der Hannover-Messe können Konstrukteure und Entwickler diese modernen Lösungsansätze kennenlernen und Informationen aus erster Hand von Kienle + Spiess erhalten. Denn gerade für die Fahrzeugindustrie stellt sich nicht mehr die Frage, ob Elektromotoren als Hauptantrieb in Frage kommen, sondern nur noch wann, so die Überzeugung des Ausstellers.

Darüberhinaus erfährt der Standbesucher mehr über das neuartige Glulock-Verfahren und welche technischen Vorteile diese Klebemethode für Elektroblechpakete gegenüber der herkömmlichen Verbindungstechnik bietet und warum sich permanentmagneterregte Synchronmaschinen aus der Kspm-Baureihe nicht nur durch ihren Wirkungsgrad von 90% aktuell immer interessanter werden.

Kienle + Spiess auf der Hannover-Messe 2012: Halle 25, Stand F29

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