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Transfersysteme dank Profilschienenkupplung stets sicher in Fügestellung

Mit dem PK-Produktangebot können nun auch Betreiber von Transfersystemen auf das Jakob-Kupplungsprogramm zurückgreifen und ihre Systeme im Bedarfsfall nachträglich automatisieren. Die Profilschienenkupplungssysteme bestehen aus einem Aktivteil und einem kuppelbaren Passivteil. Kern des Aktivteils bildet eine alternativ mechanisch der pneumatisch bewegte Keilspannmechanik, die erstens als Kuppelmechanismus dient und zweitens für die Verstärkung der Spannkraft sorgt.
Das Kuppeln der automatisierbaren Ausführung erfolgt über einen pneumatischen Spannkolben, der mit der Keilmechanik verbunden ist: Bei einem plötzlichen Druckluftabfall wird der Spannkolben der Profilschienenkupplung mithilfe eines vorgespannten Federsystems und der sich dann einstellenden Selbsthemmung am Keilspanner, sicher in Fügeposition gehalten.
Profilschienenkupplungen sind hoch belastbar und robust
Alle Kupplungsausführungen können für den Fall der Fälle auch mit wenigen Handgriffen manuell entriegelt werden. Die mechanische Version verfügt für die manuelle Spannkrafterzeugung über einen Doppelgewindetrieb, der den Spannkolben betätigt. Die Kupplungshälften positionieren sich beim Fügeprozess durch passgenaue Zentrierelemente zueinander. Auf diese Weise können selbst Spalte von 5 mm zwischen Aktiv- und Passivteil gefügt werden. Den aktuellen Spannzustand der automatischen Kupplungen fragt ein elektrischer Induktivsensor ab.
Die Profilschienenkupplungen garantieren im gefügten Zustand eine hochbelastbare Verbindung der Profilschienen. Die Baureihen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und skalierbar. Es gibt sie mit quadratischen Kantenlängen von 80 mm bis zur maximalen Größe von 250 mm und mit axialen Betriebskräften bis 150 kN. Ein rechteckig ausgeführtes Lochbild sorgt standardmäßig für die Montage. Der Einbau in die Profilschienen erfolgt entweder direkt am Profil oder über einfache Adapterplatten.
Die Kupplungshälften bestehen weitgehend aus Integralbauteilen, so dass die Ausführung auch robust ist. Die Profilschienenkupplungen werden stets aus Vergütungsstahl gefertigt. Ergänzt wird das Programm durch Energiekupplungen, die in die Profilschienen integriert oder angebaut werden können. Mit dem Schließvorgang stellen diese die elektrische und pneumatische Verbindung zwischen den Profilschienenhälften her.
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