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Daraus resultierte die neu entwickelte X-Lock-Kassettenspannung für innen- und außenverzahnte Kurbelwellenfräswerkzeuge, die das Kurbelwellenfräsen grundlegend verbessert. Der Clou des neuen Werkzeugs ist ein zentrales Element für Spannung, Mitnahme und Kraftübertragung der Kassette.
Spannkeil im Fräser beseitigt Vibrationen weitgehend
Dieser kompakte Spannkeil ist elastisch verformbar und praktisch spielfrei eingespannt. Durch seine doppelt-konischen Anlageflächen erzeugt er mit einem geringen Spannmoment von nur 8 Nm eine enorm hohe Spannkraft. Die Wiederholgenauigkeit der Spannung liegt innerhalb von 7 µm.
Vibrationen treten mit der X-Lock-Kassettenspannung von Ceratizit kaum noch auf, was einerseits die Bearbeitungsstabilität erhöht, vor allem aber die Standzeit der Kurbelwellenfräser deutlich verbessert. Bei X-Lock gibt es nur noch ein Element zur Kassettenspannung. Das ist für den Kunden sehr komfortabel beim Kassettentausch.
Spannmechanismus lässt Fräser ruhiger laufen
Der Spannkeil überzeugt aber insbesondere im Einsatz: Die Kraftübertragung bei X-Lock ist unabhängig von der Drehrichtung des Fräswerkzeugs. Durch den Spannmechanismus wird eine höhere Stabilität erreicht und das Werkzeug läuft ruhiger, was speziell bei schmalen Fräsrädern ein großer Vorteil ist. Außerdem lassen sich bei dem neuen Werkzeug höhere Zähnezahlen und eine gleichmäßige Zahnteilung realisieren. Die X-Lock-Kassettenspannung lässt dem Anwender volle Gestaltungsfreiheit bei der individuellen Konstruktion des Kurbelwellenfräsers.
Mit der X-Lock-Kassettenspannung können die Anwender beim Kurbelwellenfräsen nun durch die Kassettenbauweise engere Toleranzen einhalten und den Einstellaufwand dennoch relativ gering halten. Gleichzeitig verringern sie ihre Herstellungskosten, weil die Standzeit deutlich erhöht wurde und der Fräser der Aufgabe optimal angepasst werden kann.
* Patrick Zobl ist Produktmanager bei der Ceratizit Austria GmbH in A-6600 Reutte
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