IP Bewertungs AG Längskraftschlüssige Rohrverbindung patentiert

Redakteur: Annedore Munde

Aufwändige Schweißarbeiten und korrosionsanfälliges Dichtungsmaterial gehörten bislang zu den festen Bestandteilen von Rohrverbindungen. Die IP Bewertungs AG (IPB) stellt zur Messe Tube eine längskraftschlüssige Rohrverbindung für Stahlbeton- oder glasfaserverstärkte Verbundvortriebsrohre vor, die genau diese Probleme beseitigt.

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Grundlage der neuen Rohrverbindung ist ein verankerter Stahlführungsring. Ohne zusätzliche Schweißarbeiten kann damit eine Verbindung von zwei Rohren ermöglicht werden.

Insbesondere bei längskraftschlüssigen Verbundvortriebsrohren der geschlossenen Bauweise, wie beispielsweise Druckleitungen, können so Bau und Sanierung von Stahlbeton- oder glasfaserverstärkten Rohren deutlich effizienter durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber den marktüblichen Gussrohren mit Standardverbindungen oder verschweißten Stahlrohren ist die längere Lebenszeit, welche den regelmäßigen Sanierungsaufwand erheblich senkt, so IPB.

Rohrverbindungs-Verfahren wird auf der Tube demonstriert

Bei der längskraftschlüssigen Rohrverbindung für Stahlbeton- oder glasfaserverstärkte Verbundvortriebsrohre handelt es sich um ein Portfolio aus dem Patentbestand der Zypris Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Patente I KG, eines Patentverwertungsfonds, den die IPB bei der Patentauswahl, -entwicklung und -verwertung unterstützt. „Der Kapitalmarkt zeigt mittlerweile ein großes Interesse an gewerblichen Schutzrechten“, sagt Stephan Lipfert, Prokurist bei der IPB.

Das Hamburger Unternehmen hat auf diese Entwicklung reagiert und ist bereits seit Anfang 2005 als Dienstleister für Patentverwertungsfonds tätig. Diese Fondskonstruktionen werden mit dem Ziel aufgelegt, sowohl für den Investor als auch für den Patentinhaber die größtmögliche Rendite aus den Schutzrechten und somit dem eigenen Wissen zu generieren.

Patentverwertungsfonds finanzieren Weg zum marktfähigen Produkt

Die Entwicklung von der Idee zu einem marktfähigen Produkt erfordert vom Erfinder häufig außer dem notwendigen Wissen auch einen immensen finanziellen Aufwand, beispielsweise für den Bau von Prototypen oder weitergehende Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Patentverwertungsfonds stellen genau dieses Investitionskapital zur Verfügung und bilden damit einen wichtigen Baustein in der Verwertung von Patenten.

„Nach den ersten beiden Patentverwertungsfonds mit Patentbestand im zweistelligen Millionenbereich, beraten wir derzeit einen dritten Fonds, dessen Gesamtvolumen 100 Mio. Euro übersteigt“, berichtet Lipfert.

IP Bewertungs AG, Halle 6, Stand C31

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