Automobilteile Langfaserverstärkte Thermoplaste mit UD-Fasertapes kombiniert
Auf der Europe Composites 2012 präsentiert Dieffenbacher ein Verfahren, das langfaserverstärkte Thermoplaste (LFT) mit unidirektionalen Fasertapes kombiniert. Anwendungen für die Tailored-Fiberplacsment-LFT-D-Technik sieht der Aussteller bei Serienteilen im Automobilbau.
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Das Verfahren kann zur Erhöhung der Struktursteifigkeit von Karosseriebauteilen aus LFT beitragen. Dazu werden die anwendungsspezifischen UD-Tapes inline abgelegt und in den verstärkten thermoplastischen Bauteilen integriert. Die Verstärkung der Bauteile mit Langfasern erfolgt im Direktverfahren (LFT-D).
Faserversträkte Kunststoffe weiter im Aufwärtstrend
Nach Angaben von Dieffenbacher sind faserverstärkte Kunststoffe in der Automobilindustrie weiterhin stark im Aufwärtstrend. Mit allen drei Messehighlights deckt der Maschinenhersteller diesen Anwendungsbereich ab. So hebt er beim D-SMC-Verfahren die Vorteile der Direktverarbeitung glasfaserverstärkter Duroplaste im Automobilleichtbau hervor, weil man dabei die teuere Reifung, Lagerung sowie den Transport der mattenartigen SMC-Halbzeuge umgeht. Die Halbzeugherstellung erfolge Just-in-time.
Zusammen mit den Partnern Krauss-Maffei und Märtiens Robotec hat Dieffenbacher eine durchgängige automatisierte Produktionslinie zur Herstellung von CFK-Serienteilen „aufgebaut“. Sie umfasst die Prozesse Preformherstellung, Hochdruck-RTM und Nachbearbeitung. Das Hochdruck-RTM-Verfahren (HP-RTM) erfolgt auf einer Presse, die sowohl für Groß- als auch Kleinserien geeignet ist.
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