Eiserne Hoffnung Lars Klingbeil will bei Zöllen auf Stahl nachbessern

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Wenige Tage vor dem möglichen Inkrafttreten der US-Zölle auf EU-Importe hofft Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf Ausnahmen für die deutsche Stahlbranche ...

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist mit den Zollverhandlungsergebnissen, welche die EU letztens mit den USA erreicht hat, nicht wirklich zufrieden. Er will nun versuchen – vor allem für die deutsche Stahlindustrie – bessere „Konditionen“ herbeizuführen ...(Bild:  lars.klingbeil.de)
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist mit den Zollverhandlungsergebnissen, welche die EU letztens mit den USA erreicht hat, nicht wirklich zufrieden. Er will nun versuchen – vor allem für die deutsche Stahlindustrie – bessere „Konditionen“ herbeizuführen ...
(Bild: lars.klingbeil.de)

Lars Klingbeil will, wie es heißt, bei seinem Besuch in Washington etwa eine Quotenregelung für Stahl besprechen. Damit können, so seine Meinung, möglicherweise bestimmte Mengen des Rohstoffs zu geringeren Zollsätzen – oder gar frei davon – zwischen beiden Seiten des Atlantiks gehandelt werden. „Das wäre für die deutsche Stahlbranche und für viele Arbeitsplätze in Deutschland sehr wichtig“, kommentierte er in Washington. Zugleich zeigte sich Klingbeil aber mit Blick auf die Zollverhandlungen der EU mit den USA enttäuscht. Er finde, dass man einfach zu schwach war. Das Ergebnis sei nicht zufriedenstellend. Klingbeil rät, dass man mal wirklich schauen sollte, was eigentlich das Ergebnis der Debatten der vergangenen Wochen war. Und bereits zuvor hatte der Finanzminister angemahnt, dass Deutschland nach den Zollverhandlungen Konsequenzen ziehen muss. Angesprochen auf ein mögliches Ende des freien Welthandels sprach der SPD-Politiker im Deutschlandfunk von einem Rückschlag. Denn die EU und die USA hatten im Zollstreit zuletzt zwar eine Einigung erzielt, doch das Abkommen zwischen US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht noch einen Zollsatz in Höhe von 15 Prozent für die meisten EU-Importe in die USA vor. Als neuer Starttermin steht eben der 7. August.

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