Nortec Laserhub kehrt auf die Nortec zurück

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die Laserhub GmbH aus Stuttgart kehrt dieses Jahr auf die Nortec zurück. In Hamburg zeigt man neue Plattform-Features, Entwicklungen zu KI in der Beschaffung und die Rolle moderner Beschaffungsplattformen im Einkauf.

Die automatisierte Beschaffungsplattform für Maschinen- und Anlagenbauer Laserhub kehrt auf die Nortec zurück.(Bild:  Laserhub)
Die automatisierte Beschaffungsplattform für Maschinen- und Anlagenbauer Laserhub kehrt auf die Nortec zurück.
(Bild: Laserhub)

Die Fachmesse für Produktion deckt mit zahlreichen nationalen und internationalen ausstellenden Unternehmen sämtliche Stationen der Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung ab. Vom 3. bis 5. Februar 2026 zeigt der Anbieter einer digitalen Plattform für den Beschaffungsprozess für Zeichnungsteile am Stand A4.461 sein aktuelles Angebot, hält mehrere Vorträge und nimmt an einer Paneldiskussion teil.

Wir sehen, dass metallverarbeitende Unternehmen aktuell stark verunsichert sind. Sie müssen mit steigendem Effizienzdruck kämpfen, sind durch die Zoll-Debatten verunsichert und müssen ab 2026 mit dem Carbon Border Adjustment Mechanism umgehen. Dieser reguliert den Import von emissionsintensiven Gütern in die EU wie Stahl, Edelstahl und Aluminium. Unternehmen, die Metall verarbeiten, werden höhere Preise und möglicherweise angepasste Lieferketten spüren.

Christoph Rößner Co-Gründer und CEO von Laserhub

„Die Beschaffung von Vorprodukten über B2B-Onlineplattformen hilft, teure Lagerhaltung zu reduzieren und dennoch auch kurzfristig produktionsbereit zu sein. Mit einer Plattform für die Beschaffung dürften Unternehmen nicht nur in unruhigen Zeiten wie diesen profitieren. Sie sparen damit in der Angebotsphase und Auftragsvergabe viel Zeit und können dank zuverlässiger Abwicklung den gesamten Beschaffungsprozess outsourcen und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren“, erklärt Christoph Rößner Co-Gründer und CEO von Laserhub.

Beschaffungsplattformen auch für kleinere Unternehmen

Die Bedeutung von B2B-Plattformen wird vor diesem Hintergrund weiter zunehmen, denn sie erlauben es – unabhängig vom aktuellen Szenario – auch den Einkäufern im Mittelstand, sicherer und verlässlicher zu agieren, da sich über die Plattform jede Entwicklung besser abfedern lässt. Jüngstes Beispiel ist die in Deutschland ins Leben gerufene und vom Bundeskartellamt genehmigte Informationsplattform für die Beschaffung von Halbleitern, deren Nicht-Verfügbarkeit unter anderem mehrere Automobilhersteller stark ausgebremst hat. Die Informationsplattform, die vom Branchenverband VDA initiiert wurde, soll Unternehmen der europäischen Automobilindustrie als Instrument dienen, mit dem Restbestände an Halbleitern angeboten und nachgefragt werden können.

Seit nunmehr acht Jahren vereinfacht Laserhub mit seiner Plattform den Beschaffungsprozess für Zeichnungsteile radikal. Als Vertragspartner deckt Laserhub dabei alle Schritte von der Angebotserstellung in Echtzeit bis hin zur Auftragserteilung, Produktion, Logistik und Abrechnung ab. Auf der digitalen Plattform können Aufträge in den Bereichen Blechschneiden, Biegen, Rohrlaserschneiden und CNC-Zerspanung beauftragt werden. Unternehmen können somit nicht nur Einzelteile, sondern auch ganze Baugruppen über die B2B-Plattform beschaffen.

Laserhub selbst besitzt keine eigene Produktion, sondern greift für die Produktion auf den am besten geeigneten Lieferanten aus seinem festen und nach ISO 9001 auditierten Netzwerk zurück. Die Identifikation des geeigneten Partners und das aktive Lieferantenmanagement erfolgen über einen ausgeklügelten Algorithmus. Dieser verknüpft für den Auftrag die Parameter der Kunden mit den Ressourcen der Produzenten aus dem Netzwerk. Die Auftragszuweisung erfolgt dabei ohne Zeitverlust, was insbesondere für mittelständische Unternehmen von großem Vorteil ist im Vergleich zu herkömmlichen Prozessen. Die B2B-Plattform bietet eine gut durchdachte Preiskalkulation und Machbarkeitsprüfung, welche die jeweiligen Teilezeichnungen ideal mit den Kapazitäten der über 100 Produzenten abgleicht. Der Algorithmus schlägt dabei selbstständig die Aufsplittung von Aufträgen vor, wenn dies wirtschaftlich sinnvoll erscheint, etwa, wenn ein Unternehmen Teile aus vielen verschiedenen Materialgruppen benötigt.

Nortec als Plattform für gegenseitigen Austausch und Diskussion

„Unsere Kernthemen auf der Nortec sind neben den erweiterten und neuen Features unserer Plattform auch die Entwicklungen rund um KI in der Beschaffung und die grundsätzliche Rolle von Beschaffungsplattformen im modernen Einkauf,“ erklärt Rössner abschließend.

„In Sachen künstlicher Intelligenz kommt gerade viel in Bewegung, aber wir sind der festen Überzeugung, dass wir uns mit unseren Lösungen vor allem am Bedarf und den Wünschen unserer Kunden ausrichten müssen. Viele digitale Beschaffungsplattformen versprechen zwar mehr Tempo, Transparenz und Kosteneffizienz im industriellen Einkauf, doch halten sie diesem Anspruch auch in der Praxis stand? Wir möchten auf der Nortec nicht nur die Potenziale datengetriebener Plattformmodelle beleuchten, sondern auch ihre Grenzen. Gerne wollen wir mit den Messebesuchern über typische Herausforderungen wie Standardisierung vs. Individualanforderungen und die Bedeutung verlässlicher Partnernetzwerke diskutieren.“

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