Kennzeichnen Laserkabine erlaubt preisgünstigen Einstieg in die Laserbeschriftung

Redakteur: Claudia Otto

Das Pfälzer Unternehmen Richter Systeme und Maschinen bietet Laserschutzkabinen mit einer automatischen pneumatischen Hubtür an. Das flexible Laserkabinen-Konzept erlaubt nach Angaben des Unternehmens den preisgünstigen Einstieg in die Laserkennzeichnung.

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Der Sondermaschinenbauer integriert die Laserkabinen auf Wunsch in den Materialfluss oder übernimmt auch die komplette Planung, Fertigung und Montage ganzer Anlagen. Alternativ sind die Richter Faserlaser auch als OEM-System erhältlich, heißt es weiter.

Lange Lebensdauer und geringe Betriebskosten

Der nahezu wartungsfreie Betrieb sowie die hohe Zuverlässigkeit sprechen den Angaben zufolge für die von Richter eingesetzte Ytterbium dotierte Faserlaser. Auch in punkto Energieverbrauch (180 W) und Dioden-Lebensdauer (mehr als 50 000 h) zeige der Faserlaser Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Festkörper-Laseranlagen. Zudem seien keine weiteren Verbrauchsstoffe notwendig, was ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis unterstreiche.

Die Laseranlagen sind mit einer 1-kW-Pumpe sowie Partikel- und Aktivkohlefilter ausgestattet und können dank angebauter Rollen verfahren werden. Die ausgewiesene Leistung des Beschriftungskopfes von 20 W kann optional auf 10 W reduziert oder bis auf 50 W erhöht werden. Das Herzstück der Anlage, der Faserlaser, arbeitet mit einer Wellenlänge von 1064 und einer Pulsfrequenz von 20 bis 80 kHz. Die Beschriftungsfeldgröße liegt bei 110 mm × 110 mm (optional bei 60 mm × 60 mm oder 180 mm × 180 mm).

Auch für schwierige Oberflächen geeignet

Mit einer Arbeitstemperatur von 0 bis 40 °C und der großen Bandbreite der möglichen Standortparameter (Temperatur -10 bis +60 °C; Raumluftfeuchte 10 bis 95%) seinen viele Einsatzbereiche möglich, zum Beispiel in der Automobilindustrie, dem Werkzeugbau oder der Herstellung von Haushalts- und Werbeartikeln.

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