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Das Laserschweißen genießt berechtigen Aufschwung in der Welt des Fügens

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So wirkt sich die Strahlformung auf das Schweißen per Laser aus

Eine der fortschrittlichsten Technologien zur Strahlformung wurde von Civan Lasers mit seinem „Dynamic Beam“-Laser entwickelt. Dieses Verfahren ermöglicht nämlich die Gestaltung von Strahlformen per Software, wodurch jede beliebige Strahlform bei sehr hoher Leistung erzeugt werden kann. Diese Fähigkeit hat gezeigt, dass viele neue Anwendungen, die dem Laserschweißen bisher verwehrt geblieben sind, nun erfolgreich damit umgesetzt werden können. Die „Dynamic Beam“-Lasertechnologie bietet etwa deshalb erhebliche Vorteile in der Welt des Fügens, weil sie eine präzise Kontrolle über die Form und Verteilung des Laserstrahls ermöglicht. Diese Variabilität führt zu einem besseren Prozessmanagement beim geschmolzenen Material während des Schweißens, wodurch Fehler reduziert und die Schweißqualität verbessert werden. Die Technologie ermöglicht auch das Schweißen verschiedener Materialien und Materialstärken, die mit herkömmlichen Methoden nur schwer oder gar nicht zu schweißen sind.

Das Laserschweißen macht bisher unmögliche Verbindungen wahr

Das Fügen von Dickblechen aus Baustählen oder Chrom-Nickel-Stählen mit Blechstärken von über 20 Millimetern, das traditionell mit Lichtbogenschweiß-Prozessen durchgeführt wird, erfordert beim doppelseitigen Schweißen etwa zehn Lagen. Bei diesem Verfahren muss das Teil außerdem mehrmals rotiert werden. Das kann mehrere Stunden für eine Schweißung unter Einhaltung der Abkühlzeiten dauern. Mit dem „Dynamic Beam“-Laser hingegen kann dieser Prozess in nur zwei Minuten mit ein bis zwei Schweißlagen abgeschlossen werden. Und neben der Möglichkeit, schneller zu schweißen und herkömmliche Schweißverfahren zu ersetzen, eröffnet diese Lasertechnologie auch neue Möglichkeiten für das Schweißen von Materialien, die bisher als nicht schweißbar galten – beispielsweise Aluminiumdruckguss oder sogar additiv gefertigte respektive 3D-gedruckte Metallteile. Diese Fähigkeit liefert die Chance für ein Umdenken bei der Verwendung dieser Bauteile, da mehrere kleine Einzelteile zu großen Bauteilen verbunden werden können, was den Herstellungsprozess einfacher und günstiger macht. Und in den letzten Jahren – sogar in den letzten Monaten – haben immer mehr Veröffentlichungen das Potenzial des Lasers für Anwendungen aufgezeigt, die bisher als unmöglich galten. Dieser Trend deutet auf den Beginn einer neuen Ära in der Schweißtechnik hin. Weil das Laserschweißen nun auch das Fügen von dicken Profilen und bisher nicht schweißbaren Werkstoffen ermöglicht, ist es aufgrund seiner Vorteile (hohe Vorschubgeschwindigkeit, saubere Schweißnähte, geringer Stromverbrauch und minimale Rauchentwicklung) folglich eine attraktive Technologie, deren Einsatz man sich überlegen sollte.

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Das ist über die Zukunft des Laserschweißens schon jetzt zu sagen:

Das Laserschweißen eignet sich außerdem auch exzellent zur Automatisierung. Und weil die Automatisierung in allen Sektoren weiter voranschreitet, wird die Integration des Laserschweißens in die Fertigungsprozesse weiter ausgebaut. Die Zukunft wird neue Anwendungen für das Laserschweißen bringen, was unter anderem durch die Entwicklung der Laserstrahlformung ermöglicht wird. Es ist auch offensichtlich, dass die immer leistungsfähiger werdende Lasertechnologie gut mit anderen Trends in der sauberen Fertigung und Automatisierung harmoniert. Diese Verknüpfung deutet stark darauf hin, dass das Laserschweißen zusammen mit der dynamischen Strahlformung nicht mehr aus der modernen Fügetechnik wegzudenken sein wird. (pk)

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