Lasertechnik

Lasertechnik und Automatisierung sparen Zeit und Kosten

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Die Strukturen können auf Ebenen, Rundungen und dreidimensionale Flächen gelasert werden. Der Laser kann dabei auf Wunsch tief einbrennen oder auch nur Anlassfarben (bei Metallen) erzeugen. Das Material kann außerdem durchtrennt und es können sogar Teile ausgeschnitten werden.

Flexibilität der Laseranlage hängt von der Software ab

Die Flexibilität der Laseranlage ist auch von der Software abhängig. Moderne, computergesteuerte Laseranlagen haben die Möglichkeit, verschiedene Jobs im Wechsel und in Abhängigkeit von der Artikelsorte durchzuführen. Darin inbegriffen ist auch die Steuerung der Artikelzuführung sowie die Kommunikation mit übergeordneten Steuerungen, zum Beispiel einer SPS.

Automatisierung und Handhabung: Im Regelfall werden die Artikel zum Laser transportiert. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen:

  • durch ergonomisch gestaltete, halbautomatisierte Handeinlege-Arbeitsplätze,
  • durch roboterbetätigte, automatische Arbeitsplätze,
  • durch automatisierte Zuführung und Verkettungsanlagen.

Richtige Laserschutzklasse wählen

Die UVV gebietet, Laseranlagen nach Laserschutzklasse 1 (das heißt lichtdicht) einzuhausen. Ein Laserschutzglas ermöglicht es, die Bearbeitung zu beobachten.

Ergonomische Handarbeitsplätze gibt es in zwei Varianten:

  • Kabine mit Laserschutzklasse 1 und Tür (A);
  • Bearbeitung partiell in Laserschutzklasse 1 (B).

Die Variante A sollte immer gewählt werden bei Anlagen mit wechselnden, vielgestaltigen Artikeln und Kleinserien. Es sind nur geringe Rüstzeiten zu erwarten, weil der Schutz vor dem Laserstrahl durch eine allerdings bei jedem Artikelwechsel zu öffnende Automatiktür vorhanden ist.

Die Variante B (Einschwenken oder Einschieben des Artikels in den Laserschutzbereich) ist meist ergonomisch günstiger, erfordert aber mechanische Hilfsmittel wie Drehtisch oder Einlegeschieber.

Handarbeitsplätze können sehr flexibel gestaltet werden und eignen sich dadurch für Teilefamilien. Dabei können Magazine helfen, den Prozess teilautomatisiert ablaufen zu lassen und nur das Magazin gefüllt zu halten. Ein einfaches Tauschen der Magazine bei Teilefamilien ist meist möglich.

Laser-Roboterarbeitsplätze bei automatisierter Zuführung sinnvoll

Automatische Roboterarbeitsplätze: Roboterbestückung eignet sich meist wenn die Zuführung bereits automatisiert ist und durch den Roboter eine Verkettung erreicht wird oder die Artikel (zum Beispiel im Tray, also dem Werkstückträger) sortiert sind. Dann können die Trays gestapelt werden und die Artikel dem Tray entnommen und anschließend der Laseranlage zugeführt werden. Außerdem ist eine Roboterbestückung bei widrigen Umgebungsbedingungen sinnvoll (Hitze, Kälte).

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