Acsys Lasertechnik auf der Moulding Expo 2017

Lasertechnische „Meeresbewohner“ strukturieren und beschriften auch Härtefälle

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Auch Poliertes kriegt die Wunschstruktur

Zudem ist mit den Acsys-Laseranlagen die definierte Oberflächenstrukturierung von glatten oder polierten Werkstückoberflächen mit relativ kleinen Strukturelementen möglich, sagt der Aussteller – speziell dann, wenn auf abgeformte Werkstücke übertragen wird. So ließen sich mit dem Laser zum Beispiel gezielt Texturen auf bestimmten Bereichen von Spritzguss- und Formeneinsätze erzeugen. Diese Strukturen könnten sowohl aus geometrischen Elementen aufgebaut sein, um einen bestimmten optischen Eindruck zu erzeugen oder auch aus unregelmäßigen Struktureinheiten, wie sie zum Beispiel bei der Ledernarbung oder einer gebürsteten Holzstruktur auftreten. Die Strukturen müssen dabei als 3D-Datenmodell der Software zur Verfügung stehen, heißt es (Beispiele, siehe Foto in der Galerie).

Geregelter Gravurabtrag auf 2 µm genau

Das Digitalisierungsmodul von Acsys ermögliche 3D-Digitalbilder mit einer absoluten Genauigkeit von 2 µm von nahezu allen Oberflächen. Die erfasste 3D-Datei kann dabei zur Produktion und Reproduktion verwendet, und in der AC-Laser problemlos bearbeitet werden, so Acsys. Mit dem eigens entwickelten, berührungslos arbeitenden Lasertiefenmessung- ODC-Modul bietet sich laut Aussteller auch die Möglichkeit des geregelten Materialabtrags. Das ODC-Modul vergleiche Soll- und Isttiefe miteinander und regele dann den 3D-Gravurabtrag. Zudem ließen sich Freiformoberflächen mit dem ODC-Modul abtasten, digitalisieren und ebenso leicht in der Software AC-Laser bearbeiten.

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