Blechbearbeitung

Trends im Laserschneiden

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Kostenreduzierung durch neue Komponenten oder Anlagen

Häufig wird beim Thema Kosten zunächst an den Preis der Maschinen gedacht. Und natürlich ist die Bedeutung der Höhe dieser Investition nicht von der Hand zu weisen. Das ist auch Premiumherstellern wie Trumpf bewusst. Die Antwort des Unternehmens auf diesen Marktbedarf ist die Tru Laser 1000 Lean Edition. Maschinen dieser Serie bieten die bekannte Qualität mit einer Ausstattung, die die Maschinen im mittleren Preissegment verortet. Zielgruppe sind kleinere Unternehmen, die zum ersten Mal in Maschinen dieser Art investieren, nur eine geringe regelmäßige Auslastung haben oder ihren vorhandenen Maschinenbestand (zum Beispiel alte CO2-Laser) modernisieren möchten.

Es ist aber auch wichtig, zu betonen, dass gerade bei Fragen der Kostenreduzierung kaufmännischer Sachverstand gefragt ist. So dürfen auch Fördermöglichkeiten und steuerliche Aspekte nicht vergessen werden. Werden nur die reinen Maschinenkosten betrachtet, führt das zu einer Vernachlässigung aller Kosten, die über die Laufzeit der Maschine entstehen. Vor diesem Hintergrund legt Trumpf seinen Fokus auf die Betrachtung der Gesamtkosten der Anlage. Diese beinhalten sowohl die Anschaffung als auch die Fertigungskosten, Serviceaufwände und auch den Restwert der Maschine.

Auch beim Laserschneiden wird Automatisierung immer wichtiger.(Bild:  Trumpf)
Auch beim Laserschneiden wird Automatisierung immer wichtiger.
(Bild: Trumpf)

So muss man bei der Betrachtung von Investitionen in die bereits angesprochene Automatisierung den Initialinvest möglichen Einsparungen (auch auf der Personalseite) gegenüberstellen. Außerdem können Investments auf der einen Seite zu einem effizienteren Materialeinsatz und damit wiederum Einsparungen führen. Nehmen wir zur Verdeutlichung Nanojoints: Diese führen zu einer engeren Schachtelung der Teile und einer einfacheren Entnahme sowie geringerer Nacharbeit. Dies sind nur einige Beispiele, die man problemlos erweitern könnte, unter anderem durch geringere Servicekosten dank Condition Monitoring, verbessertes Materialhandling innerhalb der Lagerlösung Trustore oder seltenere Maschinenstillstände dank Smart Collision Prevention (einer intelligenten Schachtelung zur Vermeidung von Kollisionen) und Smart Rerun (für einen automatischen Wiedereinstieg nach Fehlschnitten oder Kollisionen).

Energieeffizienz der Laserschneidanlagen

Natürlich kommt auch dieser Beitrag aktuell nicht ohne das Thema Energieeffizienz respektive Nachhaltigkeit aus. Diese Themen sind längst keine Fragen der persönlichen Einstellung mehr, sondern wichtige Wettbewerbsfaktoren. Dabei spielt die CO2-Bilanz häufig eine entscheidende Rolle. Hier lohnt es sich, nicht nur die gesamte Maschine, sondern auch einzelne Komponenten zu betrachten. Sparsame Komponenten wie die Düse Highspeed Eco können einen echten Unterschied machen und gleichzeitig ein wichtiges Kriterium für die Förderfähigkeit einer Anlage sein. Ähnliches gilt im Bereich der Kühlaggregate. Besonders effiziente Kühlaggregate können zu einer Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent führen, was eine relevante Größe darstellt.

Weiter kann das N2-Schneidgas in Eigenregie hergestellt werden. Hierfür können Unternehmen ihre Photovoltaikanlage mit einem Stickstoffgenerator verbinden. Trumpf bietet in Kooperation mit Nitro Pro für diese Anwendungen Stickstoffgeneratoren an. Ähnlich wie bei Haushaltsgeräten können auch in der Produktion Energiesparmodi einen deutlichen Unterschied machen. So können moderne Maschinen intelligent zwischen verschiedenen Energiesparmodi wählen und dank einer Leistungsfaktorkorrektur den Strombedarf deutlich senken. So wird sichergestellt, dass im Leerlauf keine Energie verbraucht wird, die man im Betrieb dann wieder einsparen muss.

Abschließend lässt sich feststellen, dass im Bereich Lasertechnik weiterhin viel Innovationskraft und Weiterentwicklungspotenzial steckt. Und am wichtigsten: Es gibt Antworten und Lösungen für alle Anforderungen der Anwender, man muss sich nur die richtigen aus­suchen. 

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