Maschinenbeleuchtung

LED sind auf dem Vormarsch

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„Eine kleine Bauform, geringe Lichtverluste durch bereits gerichtetes Licht und die Tatsache, dass keine UV/IR-Strahlung Störungen von Sensoren hervorrufen kann, sind Kriterien für eine Umstellung auf LED-Leuchten“, ist sich Klaus Weller sicher. Eine geringe Eigenerwärmung, die zum Beispiel ein Einbrennen von Kühlemulsionen verhindert, die Tatsache, dass kein Stroboskopeffekt entsteht, und die Möglichkeit eines direkten Anschlusses der Leuchte an einem SPS-Ausgang seien weitere Gründe, LED-Leuchten einzusetzen.

Heute schon zeichnet sich laut Klaus Weller der Trend ab, Leuchtmittel und Leuchte zu einer Einheit zu verschmelzen. In Zukunft werde dies noch stärker umgesetzt werden. Darüber hinaus geht die Entwicklung weiter in Richtung hin zu applikationsspezifischem Design, welches vom Leuchtenhersteller eine hohe Flexibilität fordert.

Dass an einer weiteren Steigerung der Langlebigkeit und Lichtleistung gearbeitet wird, steht für Klaus Weller außer Frage.

Gerald Kroening, technischer Direktor der Mentor GmbH & Co. Präzisions-Bauteile KG, Erkrath, selbst Hersteller von Anzeigeelementen, sieht als Anwender große Vorteile, die für die LED-Technik sprechen:

„Der Anteil der verfügbaren LED-Leuchten steigt beständig, weil explizit für die abgegrenzt auszuleuchtenden Arbeitsbereiche sowohl ausreichende Produkte als auch Techniken zur Verfügung stehen. Gerade auch im Hinblick auf Energieeffizienz und unerwünschte Blendung des Bedieners bekommt diese Art der Beleuchtung eine immer größere Bedeutung.“

LED-Licht lässt sich gezielt einsetzen und verhindert Blendung

Eingesetzt werde die LED-Technik überall dort, wo gezieltes Licht notwendig ist, eine Blendung verhindert werden muss, freie Sicht verbleiben soll und keine zusätzliche Hitzequelle gewünscht ist. Auch Kompaktheit und Robustheit sind weitere wichtige Themen.

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