11.02.2021
Regalschutz und Maststeuerung neu gedacht. Innovative Ausstattungsoptionen für Linde-Schubmaststapler
Ein Sensor, der Anfahrschäden am Regal verhindert, und ein Multifunktionshebel, der für eine gelenkschonende, effiziente Steuerung von Fahr-, Schub- und Hubfunktionen sorgt: Mit diesen beiden neuen Optionen lassen sich ab sofort Schubmaststapler von Linde Material Handling ausstatten. Flottenverantwortliche profitieren von Kostenersparnissen und Produktivitätsgewinnen, Staplerfahrer können ihre Aufmerksamkeit voll und ganz dem Warenhandling widmen.
Anfahrschäden an Regalen sind ein großes Ärgernis für Lagerverantwortliche, denn sie können erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand nach sich ziehen. Eingedrückte Regalstützen und demolierte Pfosten entstehen vor allem, wenn Bedienerinnen und Bediener von Schubmaststaplern vor dem Regal manövrieren und die Augen beim Ein- und Auslagern der Last nach oben wandern. „Was dann am Boden passiert, gerät aus dem Fokus“, beschreibt Alexander Schmidt, Senior Product Manager Reach Trucks bei Linde Material Handling, die Situation. Marktuntersuchungen hätten gezeigt, dass Schäden vor allem mit den Radarmen verursacht werden; mit Last, Gabelzinken oder Chassis komme das seltener vor. „Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann sich zu massiven Behinderungen im Lagerbetrieb auswachsen“, schildert Schmidt. „Wird der Regalrahmen auf einer Länge von einem Meter um sechs Millimeter eingedrückt, kann bis zu einem Drittel an Tragfähigkeit verloren gehen. In diesem Umfang können Regalplätze nicht mehr belegt werden, die Kapazität des Lagers sinkt. Den Schaden zu beheben und die kaputte Regalstütze auszutauschen, ist aufwendig, weil alle Positionen rechts und links des beschädigten Regalrahmens leer geräumt und die Waren an anderer Stelle zwischengelagert werden müssen. Das nimmt Arbeitszeit und zusätzliche Stellfläche in Anspruch, stört den Betriebsablauf und senkt damit die Produktivität im Lager“, skizziert der Senior Product Manager die negativen Folgen.
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