Die US-amerikanische Hendrick Manufacturing zeigt, wie sich mit der passenden Maschinenausstattung Verbesserungen im Produktionsprozess konsequent realisieren lassen, um Marktpositionen zu sichern und auszubauen. Den entscheidenden Beitrag leistet eine Hochleistungsrichtmaschine der Schnutz GmbH von der B+S group.
Schwenkbares Steuerpult der Schnutz Hochleistungsrichtmaschine.
(Bild: Schnutz)
Seit ihrer Gründung im Jahr 1876 produziert die Hendrick Corporation in Carbondale im Kohlegürtel von Pennsylvania (USA) Lochbleche in verschiedenen Ausführungen. Zunächst nur Siebe für die Trennung von Kohle, später kommen weitere Märkte hinzu, wie Lochbleche für Medizintechnik, Automobilindustrie, Wasser- und Luftfiltration und Architektur. Mit präzise hergestellten Lochblechen ist unter anderem eine beeindruckende architektonische Gestaltung von Gebäuden möglich – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Die Anforderungen an die Präzision von Lochblech-Paneelen für die Verkleidung von Außenwänden sind hoch. Noch diffiziler wird es bei Innenräumen. Dekorative Lochbleche, beispielsweise für den Eingangsbereich von Unternehmen haben typischerweise große sichtbare Flächen. Kleinste Unebenheiten fallen sofort störend auf. Zum Richten dieser Lochbleche sind höchste Präzision und Ebenheit obligatorisch.
Weshalb müssen Lochbleche gerichtet werden? Durch Lochen oder Stanzen entstehen Spannungen und Unebenheiten im Material, die eine Weiterverarbeitung nahezu unmöglich machen. Das Richten verhindert zeitaufwändiges, manuelles Nacharbeiten. Die Blechtafeln müssen so plan werden, wie es die spätere Verwendung erfordert.
Damit Hendrick Manufacturing die Nachfrage nach hoch planen Lochblechen auch in Zukunft bedienen kann, hat sich das Unternehmen nach intensiven Vergleichen und Untersuchungen für den Kauf einer Hochleistungsrichtmaschine von Schnutz entschieden.
Alex Tonkin, Manufacturing Engineer bei Hendrick, sagt über die Zusammenarbeit mit Schnutz: „Wir haben von Anfang an immer die Unterstützung bekommen, die wir brauchten. Für erste Tests mit unseren typischen Lochblechen hat uns Schnutz ein Unternehmen in Deutschland vermittelt, das mit dem anvisierten Modell arbeitet. Wir konnten uns mit den Tests so viel Zeit lassen, wie wir benötigten und haben zudem eine Menge über die Maschine erfahren.“ Im November 2022 wurde die Hochleistungsrichtmaschine erfolgreich im Werk Carbondale in Betrieb genommen. Sie arbeitet ausschließlich im Stand-alone-Betrieb. Mit ein Grund für den Kauf bei Schnutz war, dass Hochleistungsrichtmaschinen von Schnutz für den speziellen Einsatz optimiert sind und sich von gängigen Richtmaschinen deutlich unterscheiden.
Geringe Stellfläche und einfache Wartung sind Pflicht
Dr.-Ing. Lutz-Stefan Heinrich, Geschäftsführer der Schnutz GmbH, erklärt, worin die Unterschiede bestehen: „Wir gestalten den Antriebsbereich besonders kompakt, um die Stellfläche so klein wie möglich zu halten. Richt- und Stützwalzen sind mit ihren Lagerungen in Kassetten eingebaut, die sich mit geringem Aufwand als Einheit ausbauen und wechseln lassen. Erleichterte Wartung und der Einsatz von Richtwalzen mit unterschiedlichen Durchmessern sind mit diesem Kniff möglich. Zudem erweitert sich dadurch der Einsatzbereich unserer Richtmaschine.“
Tonkin weiß weitere Eigenschaften zu schätzen: „Die gelochten Blechtafeln werden manuell in die Maschine eingeführt, wobei das Bedienpersonal durch einen Einführtreiber in Sonderbauform unterstützt wird. Auch Bleche mit einem hohen Ölanteil auf der Oberfläche lassen sich damit zuverlässig richten. Eine Putzvorrichtung reinigt die Richtwalzen, ohne dass ein Ausbau erforderlich ist – ein wichtiges Feature, das die Stillstandzeiten verringert. Zudem erhöht eine spezielle Beschichtung der einlaufseitigen Richtwalzen den Grip. Eine Störung im Betrieb wird dadurch unwahrscheinlicher.“
Die Hochleistungsrichtmaschine ist für gelochte Blechtafeln bis zu 1600 mm Breite mit 0,5 bis 3,0 mm Dicke ausgelegt. Diese Werte sind abhängig von der Streckgrenze (hier 300 MPa) und dem offenen Querschnitt. Die Geschwindigkeit kann zwischen 2 bis 20 m/min liegen.
Präzision ist die Kür
„Mit anderen Maschinen hatten wir früher Aufrauhungen im Material, besonders an den Stellen, wo die Blechtafeln in die Richtmaschine zuerst einlaufen. Wir mussten deshalb oft zusätzliches Material auf den Tafeln lassen und es nach dem Richten abschneiden, um diese Abdrücke zu beseitigen. Bei der Hochleistungsrichtmaschine von Schnutz ist das nicht mehr notwendig“, sagt Tonkin.
Ein weiterer Aspekt bei der Anschaffung neuer Maschinen ist die Steigerung der Produktivität. Ein mögliches Kriterium bei Richtmaschinen ist die Anzahl der Durchgänge, bis eine Blechtafel die gewünschte Ebenheit aufweist. „Tafeln mit kleinen, offenen Flächen und großen, festen Rändern sind schwer zu richten. Mit der neuen Maschine benötigen wir zwei Durchgänge. Mit zunehmender Erfahrung dürfte in vielen Fällen eine Reduzierung auf einen Durchgang möglich sein.“ Tonkin lobt die Bedienung der Maschine: „Alle relevanten Einstellungen lassen sich am schwenkbaren Steuerpult einstellen, kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren. Somit ist die Zeit für die Einarbeitung von neuen Fachkräften erfreulich kurz.“
Stand: 08.12.2025
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Bewährte Parameter können unter dem Produktnamen gespeichert und später wieder abgerufen werden. Alle Bedienelemente sind komfortabel mit den vorgeschriebenen Sicherheitshandschuhen zu betätigen. Alles in allem gibt Tonkin ein durchweg positives Urteil über die Präzisionsrichtmaschine ab: „Wir sind sehr zufrieden und würden uns wieder für Schnutz entscheiden.“ Mit der neuen Präzisionsrichtmaschine kann Hendrick Manufacturing Kunden aus dem Bereich der Innenarchitektur besser als früher bedienen und weitere, äußerst anspruchsvolle Märkte erschließen.