Häppchenweise Lyten will große Batteriefabrik in Heide in Etappen erstellen

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Lyten hatte im August angekündigt, alle verbliebenen Standorte des insolventen Batterieherstellers Northvolt zu übernehmen. Demnach wird das Projekt in Heide weitergehen ...

Die Planungen für den Bau der Giga-Batteriefabrik in Heide in Schleswig-Holstein gehen weiter, wie das Unternehmen Lyten, das alle Northvolt-Standorte übernehmen wird, betont ...(Bild:  Lyten)
Die Planungen für den Bau der Giga-Batteriefabrik in Heide in Schleswig-Holstein gehen weiter, wie das Unternehmen Lyten, das alle Northvolt-Standorte übernehmen wird, betont ...
(Bild: Lyten)

Northvolt galt als Hersteller von Batterien für E-Autos lange Zeit als große Hoffnung der europäischen Automobilbranche, doch das Schicksal trieb das Unternehmen in die Insolvenz. Danach hat Lyten bekundet, die Northvolt-Standorte zu übernehmen, was auch die in Heide geplante Giga-Batteriefabrik mit einschließt. Der Verkaufsprozess laufe. Grundsätzlich plant Lyten für die Batteriezellfabrik einen, wie es heißt, gestuften und modularen Ansatz mit unterschiedlichen Chemien: Von Northvolts NMC-Lithium-Ionen- bis zur proprietären Lithium-Schwefel-Technologie von Lyten. Das soll mit einer „intelligenten“ sowie datenorientierten Fertigungsstrategie ablaufen. Der Lyten-Chef, Dan Cook, sehe nämlich Vorteile für diesen Standort in Schleswig-Holstein: „Es wurden wichtige Grundlagen geschaffen!

Ein Team aus Machern treibt die Batterieproduktion voran

Die Fläche ist entwickelt, es gibt ein starkes Team aus Region und dem Land.“ Die Standortvorteile – allen voran die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien – seien auch nicht zu verachten. Lyten und Schleswig-Holstein vereine eine „Machermentalität“, die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes bedeute. Die Kundenbasis soll außerdem breiter aufgestellt werden. Es gehe dabei um Batterien für die E-Mobilität, aber auch für Energiespeicher und industrielle Anwendungen. Die zuständige staatliche Behörde ISP hat den Kauf auch schon genehmigt. Der Deal soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Cook stellte sich in Kiel bereits den Fragen des Wirtschaftsausschusses des Landtags. Im Vorfeld der Sitzung hatte es auch Konsultationen mit Vertretern der Landesregierung gegeben.

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