Solide Entwicklung Maersk rechnet mit sinkenden Frachtpreisen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach einem Rekordergebnis 2022 pendelt sich die Lage bei Maersk bei soliden Zahlen ein, meldet die dpa. Laut Maersk-Chef Clerc ist 2023 nur ein „Übergangsjahr“ gewesen.

In der Coronakrise hat der Reedereiriese Maersk gute Gewinne eingefahren, was sich vor allem in 2022 ausgewirkt hat. Seit letztem Jahr bricht das Geschäft nun wieder ein. Dennoch sei das kein Grund, allzu besorgt zu sein. Lesen Sie hier, warum man dieser Meinung ist ...(Bild:  Maersk)
In der Coronakrise hat der Reedereiriese Maersk gute Gewinne eingefahren, was sich vor allem in 2022 ausgewirkt hat. Seit letztem Jahr bricht das Geschäft nun wieder ein. Dennoch sei das kein Grund, allzu besorgt zu sein. Lesen Sie hier, warum man dieser Meinung ist ...
(Bild: Maersk)

Der jüngste Anstieg der Frachtpreise dürfte nach Ansicht des dänischen Reedereiriesen Maersk nicht von Dauer sein. Denn die Überkapazität an Schiffen werde die Preise perspektivisch wieder sinken lassen, so die Voraussage von Vincent Clerc bei der Vorlage der Jahresbilanz. Der von der Krise im Roten Meer ausgelöste Preisanstieg für Containertransporte sei demnach lediglich vorübergehend. Die Situation unterstreicht außerdem, wie nötig widerstandsfähige Lieferketten sind, kommentierte Clerc dabei. In den vergangenen Wochen ließ die Lage im Roten Meer die Transportpreise sprunghaft ansteigen. Die militanten Huthi haben dort immer wieder Schiffe mit Raketen beschossen. Deshalb fahren die Frachter momentan südlich um Afrika herum, statt den kurzen Weg durch den Suezkanal zu nehmen. Auch Maersk hat seine Fahrten durch das betroffene Gebiet auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Wer es nicht weiß: Maersk ist hinter MSC die weltweit zweitgrößte Containerreederei. Ab Februar 2025 bildet Maersk außerdem gemeinsam mit Hapag-Lloyd aus Hamburg (weltweite Nummer fünf) die Schifffahrtsallianz Gemini Cooperation.

Maersk wird dem erwarteten Gegenwind trotzen

Wegen der angespannten Lieferketten während der Coronapandemie hatten Reedereien ihre Schiffskapazitäten stark erhöht. Dann brach die Nachfrage aber ein, weil viele Unternehmen ihre Lagerbestände abbauten und die gestiegene Inflation die Konsumlaune trübte. Nach dem besten Finanzergebnis der Maersk-Geschichte im Jahr 2022 gingen die Umsatz- und Gewinnzahlen für 2023 deshalb deutlich zurück. Der Jahresumsatz sank von 81,5 auf rund 51,1 Milliarden Dollar (47,4 Milliarden Euro). Unter dem Strich stand ein Gewinn von 3,9 Milliarden Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro). Im Rekordjahr 2022 waren es noch 29,3 Milliarden Dollar. Nach dem außergewöhnlichen Boom durch die Pandemieeffekte stehe 2023 folglich für ein Übergangsjahr, das den Weg zurück in die Normalität markiere. Maersk hat, wie betont wird, trotz deutlich veränderter Umstände aber solide Finanzergebnisse erzielt. Die Dänen seien damit gut positioniert, um den erwarteten Gegenwind im Jahr 2024 zu überstehen.

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