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Es ist beabsichtigt, die Fertigung für Drehmaschinen in Taunusstein, die Fertigung für Frästechnologie in Mosbach und die Produktion für Verzahntechnik am Standort der MAG Modul Verzahntechnik GmbH in Chemnitz zu bündeln, welche die MAG Gruppe im Herbst vergangenen Jahres von dem italienischen Maschinenbauer Samputensili übernommen hatte.
Schaffhausen bleibt MAG-Standort für erneuerbare Energien
Die MAG Switzerland AG in Schaffhausen (Schweiz) soll wie bisher der Standort für erneuerbare Energien mit Produkt- und Marktentwicklung sein, ein Bereich, der eines der strategischen Wachstumsfelder von MAG darstellt. Das Münchner Büro der MAG Manufacturing Solutions GmbH ist Sitz des Bereichs für Software-Entwicklung und technische Beratungsleistungen zur Steigerung der Effizienz in der Produktion.
Markus Grob, Vorsitzender der Geschäftsführung der MAG IAS GmbH, erläutert: „Mit der Verteilung unserer Produktion auf fünf Technologie-Kompetenzzentren für die Bereiche Drehen, Fräsen, Verzahntechnik, Automotive-Systeme und Composites wollen wir unsere Synergieeffekte erhöhen und unsere Produktionsabläufe optimieren. Damit verbessern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und schaffen die Voraussetzung, erfolgreich weiter zu wachsen sowie zukünftigen Schwankungen im stark zyklischen Werkzeugmaschinenbau bestmöglich zu begegnen.“
MAG rechnet weiter mit hoher Nachfrage aus der Autoindustrie
Insbesondere vor dem Hintergrund neuer, energiesparender Motoren und vermindertem CO2-Ausstoß erwartet MAG weiterhin steigende Investitionen der Automobilindustrie in Systeme für die Aggregate-Fertigung. Grob sagt: „Wir rechnen weltweit in den nächsten fünf Jahren mit einer Zunahme der Automobilproduktion um rund ein Drittel. Die steigende Nachfrage nach mehr Energieeffizienz für Motoren und Getriebe macht neue Fertigungssysteme notwendig. Davon wird MAG in den nächsten Jahren profitieren.“
Nach eigener Einschätzung lag der weltweite Marktanteil der MAG IAS GmbH Ende 2010 bei Werkzeugmaschinen für die Pkw- und Lkw-Produktion bei rund 10%. „Wir beabsichtigen, diesen Anteil in den nächsten Jahren deutlich auszubauen“, so Grob.
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