Power-Startschuss MAN startet Batterieproduktion in Nürnberg

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Am Produktionsstandort Nürnberg hat MAN Truck & Bus im Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und des Staatsministers Hubert Aiwanger die Batterieproduktion offiziell gestartet ...

Seit einigen Tagen laufen bei MAN Truck & Bus in Nürnberg Batterien für die Elektromobilität aus der Produktion. Politprominenz begleitete den Startschuss. Lesen Sie hier, was MAN in dieser Hinsicht plant ...(Bild:  MAN)
Seit einigen Tagen laufen bei MAN Truck & Bus in Nürnberg Batterien für die Elektromobilität aus der Produktion. Politprominenz begleitete den Startschuss. Lesen Sie hier, was MAN in dieser Hinsicht plant ...
(Bild: MAN)

Die MAN-Batterieproduktion in Nürnberg läuft! Aber das ist erst der Anfang. Denn zusätzlich zu den bereits investierten rund 100 Millionen Euro für die aktuell in Betrieb genommene Anlage werden in den kommenden Jahren weitere rund 150 Millionen in den Kompetenzaufbau im Bereich der Batterietechnik fließen, sowie für die Erhöhung der Wertschöpfungstiefe, wie MAN betont. Konkret bedeute das unter anderem, dass bei der nächsten Batteriegeneration außer den Packs, die aus mehreren Modulen bestehen, auch die Module selbst, die mehrere Batteriezellen zusammenfassen, aus Nürnberg kämen. Für MAN, wo man nicht zuletzt den Dieselmotor erfunden hat, sei der Produktionsstart mit Blick auf die Elektromotorisierung am 11. April ein historischer Tag gewesen. Markus Söder freut sich derweil über „Elektromobilität made in Bavaria“.

Förderung und Jobsicherung bei MAN in Nürnberg

Von den weiteren 150 Millionen Euro werden etwa 18 Millionen durch Fördergeber bereitgestellt. Unterstützer sind sowohl das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) als auch der Freistaat Bayern. Darüber hinaus fördert der Freistaat auch die Weiterentwicklung und Forschung zur Batterietechnologie am MAN-Standort Nürnberg – und zwar mit rund 30 Millionen Euro. Diese Mittel werden unter anderem in den Bereichen Batteriemontage, Zellchemie und ‑alterung sowie für die Batteriesicherheit im Rahmen von Forschungen eingesetzt. So würden in der mittelfränkischen Metropole rund 400 Arbeitsplätze mit Blick auf eine Zukunftstechnologie gesichert und die Transformation des Standorts weiter vorangetrieben. Die in der Batterieproduktion tätigen Mitarbeiter waren nämlich zuvor in den Bereichen Motorenmontage, Gießerei oder Logistik eingesetzt. Mithilfe von Umschulungen konnte sie sich einen Job bei MAN aber sichern.

So wird bei MAN in Nürnberg E-Mobilität gemacht

In der aktuellen Ausbaustufe können 50.000 Batteriepacks pro Jahr in Nürnberg produziert werden, heißt es. Das neue Gebäude M50 ist aber für die doppelte Stückzahl ausgelegt. Das Hochskalieren der Batterieproduktion erfolge logischerweise in Abhängigkeit der Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen. Am MAN-Standort Nürnberg werden die Batteriepacks übrigens in drei sogenannten Formfaktoren hergestellt. Ein flacher Formfaktor kommt im MAN Lion’s City E zum Einsatz – dem E-Stadtbus. Zwei weitere Formate sorgen für Power in den e-Trucks MAN e-TGL, MAN e-TGS und MAN e-TGX mit Gesamtgewichten von 12 bis 50 Tonnen. Der Start der Serienproduktion der MAN e-Trucks e-TGS und e-TGX in München ist für Juni dieses Jahres geplant. MAN setzt in seinen Batterien im Übrigen auf die NMC-Zellchemie (Nickel-Mangan-Cobalt), die speziell an den Betrieb von Nutzfahrzeugen angepasst wurde. Das Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht im Betrieb kontinuierlich den Zustand der Zellen. Kommt es dabei zu einem unvorhergesehenen Ereignis, sorgt es für einen sicheren Zustand. Bei einem Unfall trenne das BMS die Batterie sofort vom Rest des Fahrzeugs (Hochvolt-Notabschaltung). Außerdem halte es die Batteriezellen mithilfe eines „intelligenten“ Heiz- und Kühlsystems immer in einem optimalen Temperaturbereich.

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