Jobs 10 Jahre sicher! Einigung mit Blick auf Entlassungsgedanken bei VW-Tochter MAN

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Knapp zwei Monate nachdem der Bus- und Lastwagenhersteller MAN den Abbau von rund 2.300 Jobs in Deutschland angekündigt hat, gibt es wohl eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite ...

MAN geht es nicht sonderlich gut. Ende 2025 kam die Nachricht, dass bis 2035 rund 2.300 Jobs auf der Kippe stehen. Heute sickerte die Information durch, dass sich die Lage offensichtlich entspannt hat ...(Bild:  MAN)
MAN geht es nicht sonderlich gut. Ende 2025 kam die Nachricht, dass bis 2035 rund 2.300 Jobs auf der Kippe stehen. Heute sickerte die Information durch, dass sich die Lage offensichtlich entspannt hat ...
(Bild: MAN)

MAN hatte im November angekündigt, über zehn Jahre hinweg 2.300 Jobs abbauen zu wollen. Damals hatte das Unternehmen eine Beschäftigungssicherung und den Erhalt der Produktionsstandorte in Deutschland angeboten und auch angekündigt, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. Betroffen vom Abbau sind der Hauptstandort München mit 1.300 Stellen, Salzgitter mit 600 und Nürnberg mit 400 Jobs. Die IG Metall hatte danach scharf kritisiert und war auch von höheren Zahlen ausgegangen. Jetzt nennt aber auch die Gewerkschaft die Zahl von 2.300 Jobs. Doch scheint es Entspannung scheint es zu geben.

MAN muss sparen! Daran führe kein Weg vorbei ...

Denn unter anderem verspricht das zu Volkswagen gehörende Unternehmen, bis Ende 2030 fast eine Milliarde Euro in deutsche Standorte zu investieren. Auch wurde eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2035 vereinbart, die, abhängig von der Entwicklung des Unternehmens, sogar bis 2040 verlängert werden kann, wie man erfreut erfahren darf. Betriebsbedingte Kündigungen würden dabei ausgeschlossen. Die MAN-Entscheider sehen das als ausgewogenes Programm, durch das man die Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Bis 2028 will man übrigens die laufenden Kosten um 900 Millionen Euro senken. Das, so merkt MAN an, schafft man aber nur, wenn nicht geringe Investitionen für die nächsten Fahrzeuggenerationen nach Osteuropa gehen. Eine Aussage, welche die IG Metall befürchten lässt, dass es zu Abwanderungen dorthin kommen kann.

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