Verfahren abgeschlossen Gläubiger von Mansfelder Aluminiumwerk dürfen sich über Millionen freuen

Quelle: Schultze & Braun 1 min Lesedauer

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Nicht allzu oft kommt es vor, dass Gläubiger nach der Insolvenz eines Kunden doch noch so viel Geld zurückerhalten ...

Alles Gut(e)! Nach über fünf Jahren konnte das Insolvenzverfahren zum Thema Mansfelder Auluminiumwerk in Hettstedt mit einer erfreulichen Nachricht beendet werden: Die Gläubiger erhalten eine überdurchschnittlich hohe Ausschüttung ...(Bild:  K. Seissnitz)
Alles Gut(e)! Nach über fünf Jahren konnte das Insolvenzverfahren zum Thema Mansfelder Auluminiumwerk in Hettstedt mit einer erfreulichen Nachricht beendet werden: Die Gläubiger erhalten eine überdurchschnittlich hohe Ausschüttung ...
(Bild: K. Seissnitz)

Bereits vor über fünf Jahren musste das Unternehmen Mansfelder Aluminiumwerk aus Hettstedt Insolvenz anmelden. Die Krise in der Autoindustrie sei dafür der Hauptgrund gewesen. Ein Käufer konnte nicht gefunden werden. Aber für die Gläubiger hat der Insolvenzverwalter von Schultze & Braun nun trotzdem eine gute Nachricht! Denn die Betroffenen erhalten eine Ausschüttung von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Und das, so wird betont, bedeutet eine Insolvenzquote von knapp 27,5 Prozent auf ihre offenen Forderungen, die dann auch noch über das Fünffache des bei Insolvenzverfahren üblicherweise erzielten Durchschnitts liegt. Mit der Ausschüttung an die Gläubiger könne das Insolvenzverfahren endgültig abgeschlossen werden.

Ein befriedigendes Ende, wenn auch mit Schrecken ...

Die, wie es weiter heißt, engagierte Belegschaft hatte einen hohen Anteil daran, dass das Verfahren zu so einem bestmöglichen wirtschaftlichen Ende gebracht werden konnte. Ein Retter für das Werk konnte nicht gefunden werden, weil das Grundstück und die meisten Maschinen einem spanischen Investor gehörten, was das Ganze behinderte. Das Werk konnte in der Phase seiner Stilllegung sogar noch einmal deutlich überdurchschnittliche Umsätze erzielen, was auch noch im Corona-Jahr 2020 geschafft wurde. Das habe es schließlich ermöglicht, nicht nur den Sozialplan vollständig auszuzahlen, sondern auch die Gläubiger so weit überdurchschnittlich zu befriedigen.

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