Ausgezellt Manz macht Schluss mit Batteriezellenfertigung

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Der Vorstand der Manz AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats heute beschlossen, das Anlagengeschäft für die Batteriezellenfertigung zu verkaufen, meldet die dpa.

Auch die Manz AG blickt auf nicht sonderlich erquickende Monate zurück. Jetzt sollen unter anderem Kosten gespart und das Portfolio angepasst werden. Deshalb veräußert das Unternehmen jetzt alles, was für die Batteriezellenfertigung benötig wird ...(Bild:  Manz)
Auch die Manz AG blickt auf nicht sonderlich erquickende Monate zurück. Jetzt sollen unter anderem Kosten gespart und das Portfolio angepasst werden. Deshalb veräußert das Unternehmen jetzt alles, was für die Batteriezellenfertigung benötig wird ...
(Bild: Manz)

Die geplante Transaktion zum Verkauf der Manz-Batteriezellenfertigung umfasst, wie es heißt, ein breites Portfolio an Produktionsanlagen und Einzelmaschinen. Aber auch stationäre Speicher und Kondensatoren stehen zum Verkauf. Ebenso komme ein neuer Besitzer des Geschäftsbereichs in den Genuss der bis zum Jahr 2028 noch fließenden IPCEI-Fördergelder von rund 70 Millionen Euro, denn diese habe Manz noch nicht abgerufen. Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2025 laufen. Das wirtschaftliche Umfeld hat sich laut Manz nach den Verwerfungen im europäischen Markt für Batteriezellen sehr stark eingetrübt.

Ein relativ schwaches 2024 für Manz

Die weiterhin notwendigen Investitionen aus eigenen Mitteln sowie der kurz- und mittelfristig schwache Marktausblick gelten als die wesentlichsten Gründe für den Verkauf. Manz konzentriere sich künftig auf Industrial Automation, in dessen Rahmen aber die Batteriemodulmontage weiter vorangetrieben werde, sowie auf die Bereiche Electronics, Semiconductor und Contract Manufacturing. In den ersten neun Monaten 2024 habe das Unternehmen einen Umsatz von 133,7 Millionen Euro erreicht. Im Jahr davor waren es noch 195 Millionen. Durch die Reduzierung von Personal-, Fix- und Materialkosten, der Optimierung von Ablaufprozessen, einer schlankeren Aufbauorganisation sowie durch eben den Fokus auf Standardisierungsmaßnahmen im Produktportfolio sollen schließlich Kosten im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in den nächsten drei Jahren gespart werden.

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