Zeit ist Geld! Mapal stellt zur AMB eine zeitsparenden Trennstelle vor

Quelle: Mapal 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mapal stellt zur AMB 2024 eine neue, bereits zum Patent angemeldete, bajonettähnliche Trennstelle für den besonders schnellen Werkzeugwechsel vor.

Die zum Patent angemeldete, einem Bajonett ähnliche Trennstelle für Wechselkopffräs-Systeme von Mapal überzeuge durch sehr einfaches Handling, eine steife Verbindung und optimale Kühlung. Diese gilt als Highlight beim Mapal-Auftritt zur AMB 2024 in Stuttgart.(Bild:  Mapal)
Die zum Patent angemeldete, einem Bajonett ähnliche Trennstelle für Wechselkopffräs-Systeme von Mapal überzeuge durch sehr einfaches Handling, eine steife Verbindung und optimale Kühlung. Diese gilt als Highlight beim Mapal-Auftritt zur AMB 2024 in Stuttgart.
(Bild: Mapal)

Von der neuen Mapal-Bajonetttrennstelle profitieren Anwender vom sehr einfachem Handling, einer steifen Verbindung und nicht zuletzt von einer optimalen Kühlung bei der spanenden Bearbeitung, wie der AMB-Aussteller sagt, der das neuartige System in Halle 1 präsentiert. Der Werkzeughersteller spare aber dazu an der Trennstelle Hartmetall ein und schone so die Ressourcen.

Mit einer Vierteldrehung sitzt das Werkzeug fest

Das Funktionsprinzip der neuen Trennstelle ist denkbar einfach, wie die Aalener betont. Der Wechselkopf wird eingesetzt und dann um 90 Grad gedreht – schon ist er arretiert. Das sei wesentlich leichter zu erledigen als beim bisherigen System für Mapal-Wechselkopffräser oder vergleichbaren Produkten, bei denen der Werkzeugkopf mit einem Gewinde versehen sei und eingeschraubt werden müsse. Durch die große Zylinderplananlage ist das Bajonettsystem außerdem sehr steif. Und während beim Anziehen eines Gewindes bedingt durch die Steigung die Kräfte immer einseitig wirken, sorgt das neue Mapal-System für einen symmetrischen Einzug und eine bessere Kräfteverteilung.

Bajonetttrennstelle spart eine Menge Material ein

Und die Vollhartmetall-Wechselköpfe von Mapal, die man ebenfalls auf der AMB in Stuttgart unter die Lupe nehmen kann, überzeugen laut Aussteller durch eine hohe Prozesssicherheit, weil sich bei höheren Temperaturen keine Schneiden lösen können. Sollte es dennoch zu einem Werkzeugbruch kommen, garantiere die einfache Montage der Trennstelle eine schnelle Wiederaufnahme des Bearbeitungsvorgangs. Modulare Werkzeugsysteme mit einem Stahlschafthalter wurden am Markt eingeführt, um den Verbrauch des Hartmetalls zu reduzieren. Mit der Bajonetttrennstelle geht Mapal aber einen Schritt weiter! Denn sie spart im Vergleich zu bisherigen Trennstellen rund 70 Prozent Material ein und folgt damit dem Trend zu mehr Nachhaltigkeit.

Auch zwei Anwendungsfälle werden präsentiert

Die Trennstelle wird in sieben verschiedenen Größen mit Kopfdurchmessern von 11,8 bis 22,5 Millimetern und in Kopflängen bis 1×D angeboten, was laut Mapal eine Vielzahl von Anwendungen abdeckt. Außer den Wechselköpfen kann der Werkzeughersteller auch die Halter individuell gestalten, um so zum Beispiel die Kühlschmiermittel-Zufuhr für bestimmte Anforderungen zu optimieren. Zusammen mit der Bajonetttrennstelle stellt man auf der AMB auch gleich zwei erste Anwendungen vor. Ein 5-schneidiger Vollhartmetallkopf wird von Anwendern aus der Automobilindustrie dabei als Kugelbahnfräser in der Fertigung homokinetischer Gelenke eingesetzt werden. Die Weichbearbeitung dieser im Antriebsstrang verbauten Teile verlange hohe Fertigungspräzision. Ein weiteres Werkzeug ist ein Formfräser zur Bearbeitung von Kalotten an Antriebswellen.

Neues Werkzeughalter-Design ist steifer als andere

Für die Trennstelle präsentiert der Werkzeugexperte aber auch gleich ein neues Halterdesign. Die betreffenden Halter verfügen nämlich über einen Kranz von Kühlkanalbohrungen, durch den ein wesentlich höheres Kühlvolumen erreichbar ist als mit der bisher gebräuchlichen Innenkühlung, wie Mapal erklärt. Indem damit das Kühlschmiermittel direkt in den Bereich der Schneidkanten geleitet wird, erhöhen sich die Lebensdauer der Werkzeuge und die Bearbeitungsqualität.

Die Halter der neuen Mapal-Trennstelle verfügen über einen Kranz von Kühlkanalbohrungen, der das Kühlschmiermittel direkt in den Bereich der Schneidkanten leitet. So erhöhen sich die Bearbeitungsqualität und die Lebensdauer der Werkzeuge, sagt der AMB-Aussteller.(Bild:  Mapal)
Die Halter der neuen Mapal-Trennstelle verfügen über einen Kranz von Kühlkanalbohrungen, der das Kühlschmiermittel direkt in den Bereich der Schneidkanten leitet. So erhöhen sich die Bearbeitungsqualität und die Lebensdauer der Werkzeuge, sagt der AMB-Aussteller.
(Bild: Mapal)

Weil es keine zentrale Kühlkanalbohrung gibt, führt das auch noch zu äußerst stabilen Fräsköpfen. Die verglichen mit anderen Systemen um 10 bis 15 Prozent höhere Steifigkeit erlaubt in höhere Form- und Lagetoleranzen, mehr Prozessruhe und höheren Standzeiten des Zerspanungswerkzeugs.

(ID:50154763)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung