Produktkennzeichnung Markiersystem für den Einstieg in die Serienbeschriftung

Redakteur: Claudia Otto

Seinen Easy-Marker bietet der Kennzeichnungsspezialist und Sondermaschinenbauer Richter in der aktuellen Version mit optimierter Steuerung für die industrielle Fertigung als Stand-alone-Modell an. Das System kann vollständig in automatisierte Abläufe integriert werden.

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Für das Beschriften von Typenschildern steht nun auch für den Easy-Marker das automatische Typenschild-Magazin zur Verfügung. Neu ist nach Angaben des Unternehmens auch, dass die bei anderen Richter-Markiersystemen bewährte Typenschild-Vereinzelung einsetzbar ist.

Für den Einstieg biete sich die Standardversion an, ein steckerfertiges Komplettsystem, dessen Steuerungsgehäuse dank kompakterer Bauweise um 40% kleiner ausfällt als das vorherige. Die Verfahrwege betragen unverändert X/Y 100/100 mm. Kann das Bauteil nicht zum Markierer kommen, kommt das Handgerät Easy-Marker EMH 100 zum Bauteil und beschriftet Werkstücke vor Ort. Zudem hält Richter einen Elektropräger mit 150 Hz Prägefrequenz bereit, dessen Prägekraft (bis 50 N) vom Markierkopf stufenlos reguliert werden kann, wie es heißt.

Die Version Easy-Marker++ ist einfach in bestehende Fertigungslinien integrierbar. Die beliebige Einbaulage erhöht die Flexibilität der Geräte mit Verfahrwegen von X/Y 80/80 mm, einer Positioniergeschwindigkeit von 350 mm/s und einer Prägegeschwindigkeit von sieben Zeichen pro Sekunde.

Mit Zubehör wie dem automatischen Typenschildmagazin lasse sich das Markiersystem erweitern. 100 Schilder von 1 mm Dicke passen ins Magazin, das etwa 2 s zum Zu- oder Abfördern eines Schildes benötigt. Es ist auf Schildstärken von 0,5 bis 2,5 mm einstellbar. Mit dieser Zusatzeinrichtung werden Typenschilder von 15 mm × 30 mm bis 110 mm × 80 mm Größe in automatisierten Bereichen vom Nadelpräger Easy-Marker schnell und sauber beschriftet, wie das Unternehmen angibt.

Joachim Richter e. K. Systeme und Maschinen auf der Motek 2010: Halle 7, Stand 7331

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