Aufkommende Zweifel Marktunsicherheit bremst Aurubis-Engagement fürs Batterierecycling

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Aurubis reagiert wegen der trägen Nachfrage und der Unsicherheiten mit Blick auf Europas Industrielandschaft mit dem Stopp der Investitionen in das Batterierecycling, wie die dpa meldet.

Bei Aurubis sind die Würfel in puncto Recycling von Lithium-Ionen-Batterien neu geworfen worden. Sie zeigen jetzt eine andere Augensumme. Und die offenbart, dass man den Prozess nicht mehr so intensiv verfolgen will, wie einst geplant ...(Bild:  Aurubis)
Bei Aurubis sind die Würfel in puncto Recycling von Lithium-Ionen-Batterien neu geworfen worden. Sie zeigen jetzt eine andere Augensumme. Und die offenbart, dass man den Prozess nicht mehr so intensiv verfolgen will, wie einst geplant ...
(Bild: Aurubis)

Der europäische Markt für sogenannte Schwarzmasse, sie entsteht als Pulver beim Schreddern von Lithium-Ionen-Batterien, befindet sich laut Aussage des Metallrecyclingspezialisten Aurubis noch recht am Anfang. Deshalb sind die Prognosen für ein rasantes Wachstum wieder geringer. Auch sei die künftige industrielle Struktur Europas ungewiss. Angesichts dieser Entwicklungen wird bei Aurubis im Bereich Batterierecycling ein Geschäftsmodell mit geringem Vermögenseinsatz (Asset Light) verfolgt, obwohl durchaus Erfolge bei der Verarbeitung von Schwarzmasse vorzuweisen sind, wie man erfährt. So hatte man 2022 in Hamburg eine Pilotanlage für das Batterierecycling in Betrieb genommen, in der aus Schwarzmasse wiederverwertbare Metalle gewonnen werden können.

Aurubis stärkt lieber die Kupfergewinnung in den USA

Derweil kann sich die Aurubis-Führung um Unternehmenschef Toralf Haag aber perspektivisch durchaus weitere Investitionen in den neuen US-Standort Augusta in Richmond County im Bundesstaat Georgia vorstellen, der erst im September eröffnet wurde. Es wird demnach schon ein zweites Modul für das Recycling geben. Ab 2026 sollen dort dann jährlich bis zu 180.000 Tonnen Recyclingmaterial durchlaufen – darunter Leiterplatten, Kupferkabel und anderer Schrott, der zu Blisterkupfer verarbeiten wird. Das ist ein relativ reines Rohkupfer dem man zuvor in einem Konverter unbrauchbare Begleitelemente entfernt hat. Man braucht es etwa in der Elektrochemie und für Kupferleiter. Perspektivisch ist an dem Standort auch noch eine Anlage zur Weiterverarbeitung zu hochreinem Kupfer denkbar – dem sogenannten feuerraffinierten Kupfer.

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