Z/Intec 2009 Maschinenbauer und Zulieferer aus Sachsen-Anhalt stellen sich Leipzig vor

Redakteur: Jürgen Schreier

Fast 40 Maschinenbauer und Zulieferer aus Sachsen-Anhalt demonstrieren vom 24. bis 27. Februar 2009 auf den Leipziger Fachmessen Z und Intec 2009 ihr Know-how.

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So stellen auf der Industriefachmesse Intec die Mitglieder des Projektes „Geothermie-Baukasten“ ihre Arbeiten vor: Neun Firmen und zwei Forschungsinstitute wollen eine Art „Baukasten“ für die Planung und den Bau von Geothermie-Anlagen entwickeln. Das vom FASA koordinierte Netzwerk wird zukünftig alle Leistungen und Produkte von der Erkundung über die Planung bis hin zum Bau eines Geothermie-Kraftwerks anbieten.

Innovationscluster VIDET macht Virtual-Reality-Anwendungen greifbar

In diesem Zusammenhang sollen auch so genannte Virtual-Reality-Technologien zur Anwendung kommen. Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg stellt unter anderem das Innovationscluster VIDET „Virtual Development, Engineering and Training“ vor. Damit sollen anwendungsgerechte Methoden und Werkzeuge auf den Weg gebracht werden, die eine durchgängige Nutzung von Virtual Engineering und Virtual Reality über den ganzen Produktlebenszyklus hinweg ermöglichen (Halle 3, Stand D 14/E13).

Zu den weiteren Ausstellern aus Sachsen-Anhalt gehört die MAP Werkzeugmaschinen GmbH aus Magdeburg (Halle 3, Stand D 03). Das 58 Mitarbeiter zählende Unternehmen projektiert und baut Hochleistungsbearbeitungszentren auf Basis linearer Antriebstechnik. Mit solchen Werkzeugmaschinen lassen sich Leichtmetallteile und Stahlwerkstoffe extrem schnell und präzise bearbeiten. Geschäftsführer Kosta Andreu: „Beschleunigungswerke von 2 g, einer Bearbeitungsgenauigkeit von unter 3 µ setzen einen Benchmark im Bereich der Hochgeschwindigkeit.“ Mit seiner Neuentwicklung bewirbt sich MAP übrigens um den Intec-Preis 2009.

In Sachen Innovation punkten auch andere Aussteller aus Sachsen-Anhalt, darunter Schiess Aschersleben, Schuwatec, Prüßner Werkzeuge, AWS Achslagerwerk Staßfurt und Symacon. Die Symacon GmbH hat sich auf dem Gebiet des Sondermaschinenbaus einen Namen gemacht. Auf der Intec stellt das in Barleben ansässige Unternehmen (Halle 3, Stand F 02) unter anderem kundenspezifische Montage-und Prüfanlagen sowie Roboterlösungen vor. Spitzenniveau verkörpert eine Ende vergangenen Jahres fertig gestellte Anlage, auf der komplizierte Automobilteile mit Hilfe von sieben Industrierobotern transportiert, montiert, beschriftet und durch Bildverarbeitung geprüft werden können.

Pufferspeicherkessel samt Wärmeisolierung

Unter neuem Namen präsentiert sich in Leipzig das Blech- und Technologiezentrum Linda. Rund 3000 Pufferspeicherkessel mit einem Fassungsvermögen von 500 bis 5000 Litern hat der Blechbearbeiter in den vergangenen Monaten für die Heizungsindustrie gebaut. Nun haben die Lindaer bereits neue Verträge über weitere 5000 Behälter in der Tasche. Doch es könnten noch mehr sein, so Geschäftsführerin Romy Harnapp. „Für die Heizungsbauer wird die Knappheit der Isolierkunststoffe zunehmend zum Wachstumshindernis – und damit auch für uns.“

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