Machinery-as-a-Service
Die Zukunft industrieller Nutzung

Ein Gastbeitrag von Andreas Dettmer* 3 min Lesedauer

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Wie Unternehmen Maschinen beschaffen und betreiben, verändert sich schnell. Was dabei immer wieder auftaucht, ist Machinery-as-a-Service (MaaS). Das MaaS-Modell verspricht mehr Flexibilität, geringere Investitionskosten und datengetriebene Effizienz.

 Vernetzte Maschinen können Wartung, Instandhaltung und Produktionsanpassung erleichtern. So kann schnell auf Veränderungen reagiert werden.(Bild:  Siemens)
Vernetzte Maschinen können Wartung, Instandhaltung und Produktionsanpassung erleichtern. So kann schnell auf Veränderungen reagiert werden.
(Bild: Siemens)

In einer zunehmend digitalisierten Welt verändert sich auch die Art und Weise, wie Unternehmen Maschinen beschaffen und betreiben. Ein Modell, das dabei an Bedeutung gewinnt, ist Machinery-as-a-Service (MaaS). Und es hat das Potenzial, die industrielle Landschaft nachhaltig zu verändern. MaaS bedeutet, dass Maschinen nicht gekauft, sondern als Dienstleistung genutzt werden. Der Anbieter bleibt Eigentümer der Maschine und stellt sie Kunden gegen eine nutzungsbasierte Gebühr zur Verfügung. Die Berechnung der Nutzungsgebühren kann nach Betriebsstunden, produzierter Stückzahl oder anderen Leistungskennzahlen erfolgen. Damit wird die Nutzung von Maschinen flexibilisiert und skalierbar gemacht. Die Grundlage für MaaS bildet die zunehmende Vernetzung industrieller Anlagen durch das Internet of Things (IoT). Sensoren erfassen kontinuierlich Betriebsdaten, die über Cloud-Plattformen verarbeitet und analysiert werden. Ergänzt wird dies durch KI und Machine Learning, die Muster erkennen, Prognosen erstellen und Optimierungspotenziale aufzeigen. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung, transparente Abrechnung und intelligente Wartung.

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